Franz und Evangelikale—Fundis mögen sich


Bild bearb. BB
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Papst Franziskus erhofft sich eine „neue Etappe in den Beziehungen zwischen Katholiken und Evangelikalen“. Das sagte das Kirchenoberhaupt an diesem Donnerstag zu Angehörigen der Evangelischen Weltallianz, die er zu einer Audienz im Vatikan empfing.

Radio Vatikan

Franziskus warb dabei auch für eine engere Zusammenarbeit, damit katholische und evangelikale Gläubige gemeinsam auf bessere Weise den Auftrag erfüllen können, die Frohe Botschaft bis an die äußersten Grenzen der Welt zu tragen. Zugleich räumte der Papst ein, dass auch heute „Rivalitäten und Konflikte“ zwischen Katholiken und Evangelikalen bestehen.

„Die Wirksamkeit unserer Verkündigung wäre sicher größer, wenn die Christen ihre Spaltungen überwänden und gemeinsam die Sakramente feierten, gemeinsam das Wort Gottes verkünden und die Nächstenliebe bezeugen könnten.“

Der theologische Dialog zwischen dem Päpstlichen Einheitsrat und der weltweiten Vertretung der Evangelikalen habe aber bereits „neue Perspektiven eröffnet, Missverständnisse geklärt und Wege zur Überwindung von Vorurteilen gewiesen“, sagte Franziskus weiter. Beide Seiten könnten und sollten sich gegenseitig inspirieren und voneinander lernen.

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