Das Kapitel «Katholische Kirche» ist für viele Latinos zu Ende


Vielen Latinos ist die römisch-katholische Kirche zu kalt. Sie wünschen sich mehr Emotionen. Reuters
Hispanics gelten als die treuesten Mitglieder der römisch-katholischen Kirche in den USA. Doch seit einiger Zeit kehren ihr immer mehr Latinos den Rücken. Zu kopflastig und zu emotionslos seien die Katholiken. Viele wenden sich evangelikalen Gruppierungen zu oder werden konfessionslos.

Von Rita SchwarzerSRF

Jahrzehntelang füllten Hispanics durch Zuwanderung und Nachwuchs die Lücken, die weisse Anglo-Amerikaner durch ihre Kirchenaustritte hinterliessen. Noch heute bilden die meist aus Mexiko stammenden Gläubigen rund 55 Prozent der US-katholischen Basis. Doch in den letzten Jahrzehnten haben sich immer mehr Latinos von eben dieser Kirche verabschiedet.

Massive Verluste

Allein in den letzten vier Jahren ist ihr Anteil um happige 12 Prozent eingebrochen. Bereits jeder vierte Latino bezeichnet sich heute als «ehemaliger Katholik». Zu diesem Befund kam eine im letzten Frühling veröffentlichte Studie des angesehenen PEW-Forschungs-Instituts in Washington DC.

weiterlesen

3 Comments

  1. Die katholische Kirche ist en Auslaufmdell, 6000 Bischöfe sind nicht willens und fähig ihre lukrativen Quellen der Realität zu opfern, müten sie doch auf Protz, Prunk und weitgehend straffreies Kinderficken verzichten

    Der RKK Großinquisitor Ratzinger droht 1990 schon fast all-wissend: „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der hat einen persönlichen Defekt, eine mangelhafte persönliche Heiligung, ein ungenügend gebildetes Gewissen, eine sündige Verfasstheit, eine auf Vorurteilen beruhenden Geist der Kritik und huldigt der Untreue gegen den Heiligen Geist“

    Die RKK Realitätsleugnung ist absolut, der paranoide Wahn mit raffinierten Trugbildern ist zu widerlegen. Religioten akzeptieren jeden absurden Gotteshumbug, Fakten überfordern sie geistig total. Die Realität wird moralisch edel weggeschwurbelt, wissensschaftliche Argumente sind strafbare Blasphemie. Zweifler trifft die grauenhafte Höllenpein, besonders wenn sie sich auf die bösen Menschenrechte berufen, in denen allen Menschen freie Gedanken Rede, Schrift und politische Vertretung garantiert wird.

    Gefällt mir

  2. Leider gehen die Meisten wohl vom Regen in die Traufe. Es wäre interessant zu erfahren, wieviele den Geisterglauben generell aufgeben ?

    Gefällt mir

    1. Das dürfte eine verschwindende Minderheit sein. Einmal als Kind dem Braiwash mit Gotteshumbug ausgesetzt, läßt sich das kaum noch rückgängig machen. Menschen die eine Kirche oder Sekte verlassen, die betreiben weiter ihren speziellen Gotteshumbug, weil sonst ihre Leben für sie selber unverständlich wird.

      Wie der neue fromme Verein heißt, wen er verehrt und was das kostet, das ist sekundär – Hauptsache man kann weiter zum allerliebsten Jesulein beten und auf die Erfüllung aller Wüsche hoffen. Denn nur das schützt intellektuelle Dumpfbacken vor Krankheit, Arbeitslosigkeit und Not

      Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.