Studie: Deutsche Banken finanzieren Kernwaffen


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Bei Streubomben und Landminen sind Banken inzwischen sensibilisiert. Anders soll es bei den Herstellern von Nukleartechnologie aussehen. Neben der Deutschen Bank investieren offenbar auch andere hiesige Institute.

Von Rolf ObertreisDER TAGESSPIEGEL

Deutsche Banken und Versicherungskonzerne gehören weiter zu den wichtigen Geldgebern von Atomwaffenherstellern. Die am Freitag vorgestellte dritte Studie „Don’t Bank On The Bomb“ der internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), zu der die deutschen Organisationen Urgewald und Facing Finance gehören, listet zehn deutsche Banken und Versicherungen auf. An der Spitze stehen die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Allianz. Genannt werden auch mehrere Landesbanken und die staatliche Förderbank KfW.

Alle hätten zwischen 2011 und 2014 weltweit 20 Hersteller von Nukleartechnologie mit insgesamt rund 7,2 Milliarden Euro in Form von Aktien, Anleihen und Krediten unterstützt.

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