Chile züchtet Cannabis zu medizinischen Zwecken


Bürgermeister Rodolfo Carter (rechts) und Mitarbeiter der Daya-Stiftung bei der Einweihung der Cannabis-Plantage Quelle: laflorida.cl
Die Behörden in Chile haben eine Sondererlaubnis für den Anbau von 425 Hanfpflanzen zu medizinischen Zwecken vergeben. Die Samen wurden vergangene Woche im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in der Gemeinde La Florida im Süden Santiagos gesät.

Von Birte Kelleramerika21

Ab Mai kommenden Jahres sollen mithilfe des extrahierten Hanföls 200 Krebspatienten behandelt werden, die unter chronischen Schmerzen leiden.

Das Pilotprojekt wurde von Rodolfo Carter, dem Bürgermeister der Gemeinde La Florida und der Daya-Stiftung initiiert, die sich für die medizinische Nutzung der Marihuanapflanze engagiert. “Dies ist die erste autorisierte medizinische Züchtung in Lateinamerika. Mit der Linderung der Schmerzen vieler Leidender schreiben wir Geschichte“, so Ana María Gazmuri, Präsidentin der Daya-Stiftung.

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