Eheverbote: Die CDU im Genderwahn


cdu-csu-fraktion-bundestag-logoEine Transsexuelle darf nach ihrer Geschlechtsanpassung nicht verheiratet bleiben, weil sonst Lesben und Schwule diskriminiert würden, schreibt die Union einer Betroffenen.

QUEER.DE

Pamela Halling, eine transidente Frau aus Essen, hat nur einen großen Wunsch. Sie möchte eine Eheurkunde besitzen mit ihrem richtigen Namen und ihrem richtigen Geschlecht. Weil sie diese von den Behörden nicht bekommt, schreibt sie am 21. August eine Email an Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel.

Darin heißt es u.a.:

„Ich habe meine Frau Sabine am 21.01.11 noch in der männlichen Form geheiratet. Am 21.10.11 wurde ich durch den Bescheid des Amtsgerichtes Dortmund zur Frau Pamela Halling. Jetzt wollte ich meine Eheurkunde mit meinem richtigen Namen und richtigen Geschlecht ausstatten lassen. Leider war die Standesbeamtin nicht in der Lage, ein Formular zu finden, in der eine gleichgeschlechtliche Ehe anerkannt wird. Zwischenstand: Meine Frau Sabine und ich sind offiziell verheiratet. Aber da es in Deutschland keine gleichgeschlechtliche Ehe gibt, kann mir das also keiner bescheinigen.“

Am 5. November, also nur rund zehn Wochen später, erhält Pamela Halling eine Antwort – zwar nicht von der Kanzlerin direkt, aber von Astrid Burholt aus der CDU-Bundesgeschäftsstelle. Diese bedankt sich artig für das Schreiben – und schlägt dann für solche Fälle eine Scheidung vor:

„Wenn man als transidenter Mensch die personenstandsrechtliche Änderung anstrebt, so hat man nur die Alternative, entweder alles bleibt so, wie es ist oder man lässt sich scheiden, strebt eine Personenstandsänderung an und geht anschließend eine Lebenspartnerschaft ein.“

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3 Comments

  1. Was die CDU sich da leistet, ist nicht nur unverschämt, es hat auch mit der aktuellen Rechtslage nicht das Geringste zu tun. Merkels Referentin verlinkt eine Entscheidung des BVerG, gibt aber das genaue Gegenteil dessen wieder, was dort entschieden wurde. Das ist entweder sehr dumm oder sehr perfide.
    Mit den Details des Vorgangs und der Entscheidung des BVerG habe ich mich auch in meinem Blog beschäftigt:
    http://derzaunfink.wordpress.com/2014/11/08/wie-man-die-ehe-vor-verheirateten-paaren-schutzt/

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    1. Das ist chritslich Moral, bitte etwa in Semantik denken

      Gebote sind letztendlich nur Empfehlungen, die man einhalten sollte – aber nicht unbedingt muss. Man kann also jemanden erschlagen, einer Bank Milliarden klauen und sämtliche Nachbarinnen gewaltsam vernaschen, das läßt sich durch viele Vaterunser und etwas Reue (geschätzt 5 Minuten) wieder annullieren- schon ist christliche Unschuld wieder hergestellt

      Ein Sakrament des Glaubens darf man unter keinen Umständen verletzten, also sich etwa scheiden lassen, sein Geschlecht ändern, homosexuell sein usw.. Wer das macht, der wird sofort auf wewg in die grauenhafte Hölle versetzt. Nur streikt dort seit 2000 Jahren das Empfangspersonal, es gibt keine akuten Berichte das dort jemals jemand angekommen ist. Gleiches gilt für die Zauberschule von Harry Potter, nur sind Streiks in England keine Überraschung

      Die RKK hat für die eigenen Leute per ewig gültigen unantastbarem Dogma vorgesorgt. Ein Priester kann wie Tausenden seiner realen RKK Kollegen der allergrößte Drecksack sein, also Kinderficken, saufen, huren, koksen und Geld unterschlagen. Trotzdem bleibt er Priester und kann die heiligen Sakrament spenden, denn das allerliebste Jesulein hat für ihn eine Sonderklausel im Vertrag. Sehr praktisch

      .

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  2. Nach christlicher Ethik darf eine Frau, die ihren Mann erschlagen hat, nach einigen Dutzend Vaterunser und tiefer Reue an der Kommunion teilnehmen.

    Eine geschiedene Frau, Homosexuelle und verachtungswürdiger Unrat des lieben guten Christentums darf das nicht. Beim christlichen Arbeitgeber werden sie auch noch fristlos gefeuert

    Die Religion ist ein System der Liebe und Gerechtigkeit sagt der Bischof und geht einen minderjährigen Ministranten sexuell vernaschen – Hallelujah

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