Christen und Muslime sind sich näher, als sie denken


Foto: AFP Auf interreligiöser Mission: Papst Benedikt XVI. mit muslimischen Würdenträgern im Libanon
Der Blick von Christen und Muslimen aufeinander ist oft vernebelt von Klischees und Legenden. Die Wahrheit ist vielschichtiger und widersprüchlicher, als es aktuelle Konfliktlinien vermuten lassen.

Von Michael WolffsohnDIE WELT

Krankhaft ist oft die Sicht der Islamischen Welt auf uns. Krankhaft ist oft unsere Sicht auf die islamische Welt. Krankhaft ist die klischeehafte Wir/Ihr-Gegenüberstellung. Weder die christlich-jüdische Welt des Okzidents noch die Islamische des Orients ist aus einem Guss. Diese Vielschichtigkeit gilt auch für den Orient im Okzident, sprich: für die muslimische Diaspora in Deutschland und Westeuropa. So weit die Krankheitsdiagnose.

Es gibt eine Therapie: Die Fakten (er)kennen und nicht verallgemeinern. Es gibt „die“ Muslime so wenig wie „den“ Westen, „die“ Deutschen oder „die“ Juden und so weiter. Einige der wechselseitigen Legenden seien hier durch Tatsachen widerlegt.

Legende: Der Westen, also Christen und Juden, hätten „schon immer“ ungerührt zugeschaut, wenn „islamisches Blut vergossen wird“.

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2 Comments

  1. …..und die „feststehenden Regeln und Gesetze“ der Religionen!?
    Betroffen sind z.b. Frauen und Tiere die klar unterdrückt und geregelt sind!?
    Es sind nur zwei Beispiele von denen es noch einige gibt………..

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