Religionsführer fordern freien Zugang zur Al-Aksa-Moschee


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Ranghohe Vertreter von Islam und Christentum haben eine Beibehaltung der bestehenden Regelungen für den Zugang zum Tempelberg und in der Stadt Jerusalem gefordert. Die Kirchenführer des Heiligen Landes verlangten in einer am Montagabend verbreiteten gemeinsamen Erklärung mit der islamischen Wakf-Behörde freien Zugang zur Al-Aksa-Moschee für Muslime. Zugleich bestanden sie auf einem „vollen Gebetsrecht“ und „exklusiven Besitzrechten an der Al-Aksa-Moschee durch die Muslime weltweit“.

kathweb

In der gemeinsamen Erklärung wird weiter auf die Bedeutung der jordanischen Aufsicht über die Heilige Stätte sowie aller christlichen und muslimischen Heiligen Stätten in Jerusalem und im Heiligen Land hingewiesen. Zugleich betonen die Religionsvertreter den Fortbestand des unter Kalif Omar Ibn al-Khattab (592-644) geschlossenen muslimisch-christlichen Abkommens. Es stehe für eine brüderliche Koexistenz beider Religionen in Jerusalem und sei Garant der Religionsfreiheit für Christen.

Beide Seiten verpflichteten sich in der Erklärung zum Gebet für ein „Ende der Ungerechtigkeit und Wiederherstellung von Sicherheit und Frieden in dieser Stadt, die ein Modell der friedlichen Koexistenz sein müsste“.

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