IS-Terror: Kurdinnen sind der ultimative Alptraum der Religioten


Kurden-Kämpferinnen, Bild: FOCUS ONLINE/bearb.BB
Kurden-Kämpferinnen, Bild: FOCUS ONLINE/bearb.BB
Die gegen den reaktionären „Islamischen Staat“ kämpfenden Kurden verkünden die vollständige Emanzipation. Dramatische Geschichten weiblichen Heldentums werden fast täglich via Social Media geteilt. Für die Gotteskrieger des IS ist das ein Alptraum.

Von Frank Nordhausen|Frankfurter Rundschau

Der „Engel von Kobane“ lebt. Sie hatte im Internet für Furore gesorgt, die schöne kurdische Kämpferin Rehana im Tarnanzug mit ihrem Victory-Zeichen. Voreilig hatten die Propagandisten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) sie für tot erklärt, doch die Ikone des kurdischen Widerstands in der belagerten syrischen Stadt Kobane ist wohlauf. Zwar hat die Studentin nicht, wie zu lesen war, mehr als 100 Feinde getötet, sondern kam meist hinter der Front zum Einsatz. Doch ihr millionenfach verbreitetes Bild bleibt das Symbol der kurdischen Frauenbrigaden, die Seite an Seite mit den Männern ihre Stadt verteidigen.

Die syrischen Kurden haben das Internet sehr spät für sich entdeckt, aber inzwischen nutzen sie es ebenso professionell wie ihre islamistischen Gegner. Und ihr größter Trumpf sind ihre Kämpferinnen. Zwar sind die Frauenbataillone schon seit fast drei Jahren gegen die Islamisten im Einsatz, um die das dreigeteilte syrische Kurdengebiet „Rojava“ zu schützen, aber erst jetzt nimmt die Öffentlichkeit von ihnen Notiz. Denn es sind die tapferen kurdischen Frauen, die bei der Rettung der Jesiden und in Kobane der Welt Respekt abrangen.

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