Judentum: Du sollst keine Massentierhaltung betreiben


Bild: brightsblog
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Eine Religion, die das Schächten erlaubt, verträgt sich nicht mit dem Tierschutz, oder? Tatsächlich kennt das Judentum viele Gebote, die unserer Mitgeschöpfe vor Schaden bewahren sollen.

Von Benjamin Philip|Deutschlandradio Kultur

Das Schächten sei grausam, betonen Tierschützer immer wieder, weil das Tier vor dem Schächten nicht betäubt wird. Daher, so scheint sich die Meinung verbreitet zu haben, sei das Judentum eine tierfeindliche Religion.

Tatsächlich jedoch gibt es zahlreiche Gebote in der Thora, die dem Tierschutz im weitesten Sinne dienen und die aus einer Zeit stammen, als sich die anderen Völker dieser Welt um die Gefühle von Tieren kaum Gedanken gemacht haben.

Mitgefühl gegenüber Tieren wird so zum Beispiel in „Schiluach haken“ gezeigt, dem Gebot, die Mutter aus dem Nest zu verscheuchen, bevor man die Eier entnimmt oder mit „Oto ve et beno“: Man darf nicht eine Mutter und ihr Junges am selben Tag schlachten. Maimonides erklärt in seinem „Führer der Unschlüssigen“:

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2 Comments

  1. „Massentierhaltung“ darf,sollte nur getragen werden wenn sich die „Tierhalter“ dieser Höfe wo Tiere in Massen ebenso die Schlachthöfe mindestens für zwei Wochen genauso leben wie die Tiere die sie in den Höfen „halten“!

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