Ku-Klux-Klan: Die Multi-Kulti-Rassisten


Bild: taringa.net
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Eine Gruppe des berüchtigten Ku-Klux-Klans in den USA will sich auch für Schwarze und Juden öffnen Es gehe nicht mehr um Hass, sondern um den Schutz der Weißen. Völlig lächerlich, sagen Experten.

Von Lars Halter|DER TAGESSPIEGEL

Unter der weißen Haube ein schwarzes Gesicht? Unter der Kutte ein Halskettchen mit Davidstern? Für John Abarr ist das denkbar, sogar wünschenswert. Der fleischige 44-Jährige, der seit seinem 18. Lebensjahr dem Ku-Klux-Klan angehört, will die berühmt berüchtigte Hassgruppe für andere Rassen öffnen. Schwarze sollen mitmachen, gerne auch Juden. Dem „neuen KKK“ gehe es weniger um den Hass auf andere als um den Schutz der weißen Rasse.

Der Klan, so sagt Abarr, sei für die Weißen letztlich das, was die anerkannte NAACP (National Association for the Advancement of Colored People) für die Schwarzen sei. Der Vergleich dürfte schwarze Amerikaner auf die Barrikaden bringen: Die NAACP war zu ihren Glanzzeiten in den Sechzigerjahren die treibende Kraft hinter den gewaltfreien Protesten der schwarzen Bürgerrechtsbewegung; der Ku-Klux-Klan zog zu seinen Glanzzeiten in den Zwanzigerjahren brandschatzend durch die Südstaaten und lynchte Schwarze.

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1 Comment

  1. Eine typische Entwicklung aller Rassistischen, Faschistischen und Religösen sSystem. Wenn der Lack ab ist und die Zahl der Mitglieder sinkt unter die Schmerzgrenze einer organisierbaren Existenz, dann wir die Moral über Bord geworfen, all die herrlichen Doktrinen und Dogmern werden im Klo runtergespült und man greift nach jedem Stohhalm, ganz gleich wo man den geklaut hat

    Dann rumort es noch eine Zeit lang, zum Schluss stirbt der letzte 150% Akteur als Rentner und der Verein ist Geschichte

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