B16: Der Dagegen-Papst?


Bild: brightsblog
Bild: brightsblog
  • Papst Benedikt hat den Schluss eines von ihm 1972 verfassten Aufsatzes geändert und neu veröffentlicht.
  • Damit greift der emeritierte Papst in die Debatte über den Umgang der Kirche mit Geschiedenen ein und bricht sein selbstauferlegtes Schweigen – ein hochpolitisches Signal.

Von Matthias Dobrinski|Süddeutsche.de

Es klingt, als würde einer dieser fortschrittlichen Theologen über die Familiensynode 2014 im Vatikan schreiben, wo die Bischöfe der katholischen Welt gerade noch gestritten haben, ob und zu welchen Bedingungen Geschiedene, die wieder heiraten, zu den Sakramenten zugelassen werden können.

Ja, die Ehe bleibe grundsätzlich unauflöslich, schreibt der Theologe. Wenn aber „eine zweite Ehe über eine längere Zeit hin“ sich „als sittliche Größe bewährt“ habe und „im Geist des Glaubens gelebt“ worden sei, wenn es in der neuen Beziehung „moralische Verpflichtungen“ gegenüber Kindern und Ehefrau gebe, dann scheine „die Eröffnung der Kommuniongemeinschaft nach einer Zeit der Bewährung nicht weniger als gerecht und voll auf der Linie der kirchlichen Überlieferung zu sein“. Ganz schön mutig, dieser Joseph Ratzinger aus Regensburg. 1972 jedenfalls, als er diesen Aufsatz schrieb.

weiterlesen

1 Comment

  1. Der Popanz Ratzfatz hat als Beschützer der Kinderficker und Wahrer des Glaubens so viel an Schwachsinn geschwurbelt, da kommt es auf einen Satz mehr oder weniger nicht an

    Der Stil Aussagen nachträglich zu öndern, der ist in der RKK üblich und beleuchtet sehr klar mit welchen Charakteren man es zu tun hat
    Papst Clemens VIII (1478-1534 n.C.) schreibt die unechten Paulus-Briefe in der Dogmatik der Inquisition neu und macht die Paulus Texte zu Fälschungen wie etwa die „Hitler Tagebücher“.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.