Muslime entdeckten Amerika: Erdoğan will Theorie in türkischen Lehrplänen verankern


Erdoğan mahnt, nicht allein auf westliche Quellen zu vertrauen. (Foto: Flickr/ Love boat by Stacey MacNaught CC BY 2.0)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die Bildungseinrichtungen des Landes angewiesen, die Beiträge des Islams zur globalen Wissenschaft und Kunst hervorzuheben. Dazu gehöre seiner Meinung nach auch die kürzlich von ihm wieder aufs Tableau gebrachte Theorie der Entdeckung Amerikas durch Muslime 300 Jahre vor Kolumbus.

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Erst vor wenigen Tagen haben die Äußerungen des türkischen Präsidenten Erdoğan für gehörigen Diskussionsstoff gesorgt. Unter anderem mit Blick auf die Theorie des türkischen Orientalisten Fuat Sezgin erklärte der Politiker, dass 314 Jahre vor Kolumbus muslimische Seefahrer im Jahr 1178 den amerikanischen Kontinent erreicht hätten. Diese Version sollen nun offenbar auch türkische Schulkinder lernen.

„Meiner Ansicht nach tragen unser Bildungsministerium und der YÖK eine wichtige Verantwortung. Eine objektive Geschichtsschreibung wird den Beitrag des Ostens, des Nahen Ostens und des Islam zu Wissenschaft und Kunst aufzeigen“, zitiert die türkische Zeitung Hürriyet Erdoğan. „Als Präsident meines Landes kann ich nicht akzeptieren, dass unsere Zivilisation anderen Zivilisationen unterlegen ist“, so der Politiker im Rahmen der Eröffnung einer Religionsschule in Ankara.

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1 Comment

  1. Es hat immer schon Spinner gegeben und es wird weiterhin Spinner geben

    Der Hochstapler Joseph Smith behauptet 1827 vom Engel Moroni über goldene Platten mit fremder Schrift informiert worden zu sein. Mittels seiner Sehersteine Urim und Thummim, biblischen Namen die bereits Flavius Josephus 94 n.C. verwendet, kann er die Platten entziffern und das korrekteste Buch aller Zeiten schreiben.

    Die Mormonenbibel von Joseph Smith sind paranoide Phantasien eines Irren unbelastet von historischen Fakten. Die im Buch Mormon handelten Personen und Völker sind inspiriert durch die Bibel frei erfunden, die Mormonenkirche besteht unbeugsam auf einer authentische Geschichtsschreibung der Völker auf dem amerikanischen Kontinent.

    Im Buch Mormon sind die Vorfahren der amerikanischen Indianer aus Palästina ausgewandert. Nachdem Gott beim Turmbau zu Babel die Sprachen der Menschen verwirrte, sind die Jarediten um 2200 v.C. in Booten von Babylon nach Amerika gerudert, obwohl Babylon erst um 1900 v.C als Sumu-abum gegründet wird.
    Folglich haben Vor-Palästineser vor 3200 Jahren Amerika entdeckt, Hebräer gab es noch nicht

    Die Hebräer haben sich erst nach 1000 v.C. aus etwa 12 Seevölkern zusammengeschlossen, die als Seeräuber und Banditen an Ägyptens Küsten gelandet sind. Nach dem Papyrus Harris in Hieratisch mit 1.500 Zeilen auf 41 Meter Länge siedeln die Pharaonen Seevölker wie Sherden und Weskesh im Nord-Osten Ägyptens in Canaan an. Zuletzt werden die Shardana (Sherden) 1100 v.C. im Onomasticon von Amenemope als Teil der Seevölker genannt.

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