Türkische Religionsbehörde: Private Fotos auf Facebook sind gegen den Islam


Die türkische Religionsbehörde mahnt zu einem reflektierten Umgang mit den Sozialen Medien. (Foto: Flickr/ facebook by English106 CC BY 2.0)
Das Türkische Amt für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet) mahnt gläubige User an, sich in den Sozialen Medien nicht zu offen zu präsentieren. Gemäß den Regeln des Islam sei es unangemessen hier persönliche Fotos zu veröffentlichen. Auch Freundschaften sollten nicht auf diesem Wege geschlossen werden.


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Für eine religiöse Person sei es unanständig, die eigene Privatsphäre auf virtuellen Plattformen darzustellen und mit anderen Menschen zu teilen, so die Diyanet in ihrer Monatszeitschrift.

„Die Leute sollten dieser Gefahr mit Vorsicht begegnen. Es ist notwendig, zu Gott zu beten und Gottesdienst zu feiern, um Sünden zu vermeiden und sich mit nützlicheren Dingen zu beschäftigen. Nach diesem Prinzip sollten Freundschaften geschlossen werden“, zitiert die türkische Zeitung Hürriyet die Religionsbehörde.

Demnach hätten sowohl Frauen als auch Männer durchaus das Recht, das Internet zu benutzen. Gleichzeitig müssten sie jedoch auch ihr Leben schützen. Gerade das Leben im Rahmen der islamischen Moral und Lebensweise sei wichtig für einen Muslim.

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1 Comment

  1. Ich bin zwar nicht bei Fratzenbuch, aber ich würd’s ja glatt machen, wenn die Mullahs recht hätten, und ich damit tatsächlich was gegen den Islam tun könnte.

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