Pestausbruch in Madagaskar


Antananarivo. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0/SaschaGrabow
Während in Westafrika die Ebola-Seuche grassiert, bricht auf Madagaskar die Pest aus. Die Weltgesundheitsbehörde ist alarmiert.

Frankfurter Allgemeine

Auf Madagaskar grassiert nach einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO die Pest. Von August bis Mitte November seien von den Gesundheitsbehörden in dem Inselstaat vor der Ostküste Afrikas bereits 119 infizierte Menschen registriert worden, von diesen seien 40 gestorben, heißt es in einer am Freitagabend verbreiteten Mitteilung der WHO in Genf.

Der Ausbruch der Pest sei in mehreren Regionen festgestellt worden, unter anderem auch in der Hauptstadt Antananarivo. Regierung und WHO seien gemeinsam bemüht, eine weitere Ausbreitung der Infektionskrankheit, die durch Flöhe auf Nagetieren übertragen wird, einzudämmen.

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3 Comments

  1. Mit diversen Seuchen ist wirklich nicht zu spaßen, das werden die religotischen Spinner sicher noch feststellen. Mit den heutigen Mega-Metroplen von weit über 10 Millionen Einwohnern ist das ein ganz anderes Problem als vor vielleicht 100 Jahren, als „riesige“ Städte nur läppischen 300.000 Einwohner hatten

    Gott straft alle Sünder mit Not, Krankheit und Elend, dagegen mit moderner Medizin und Medikamenten heilen zu wollen ist ein Frevel und endet mit grauenhafter Höllenpein. Der all-wissende Vatikan Popanz Leo XII geifert gegen die Vorsorge: „Jeder, der eine solche (Pocken)Impfung vornimmt, ist kein Sohn Gottes mehr. Die Pocken sind ein Gericht Gottes…die Impfung ist eine Herausforderung des Himmels“: Die Impfteams der WHO werden weltweit bedroht, die Ausrüstung wird zerstört, Mitarbeiter werden gar getötet, dadurch sinkt der Seuchenschutz rapide. Der Priesters Kenneth Copeland in Texas predigt seit Jahren gegen Impfen als Gottesfrevel, bis seine ungeimpften Kinder an Masern erkranken. Überraschend ist Impfen jetzt ein Teil von Gottes großem Plan. Für Kenianische Bischöfe macht die Tetanus Impfung die Frauen steril, also lieber sterben.

    Der Priesters Kenneth Copeland in Texas predigt seit Jahren gegen Impfen als Gottesfrevel, bis seine ungeimpften Kinder an Masern erkranken. Überraschend ist Impfen jetzt ein Teil von Gottes großem Plan. Für Kenianische Bischöfe macht die Tetanus Impfung die Frauen steril, also lieber sterben.

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