FAZ: Sterbehilfe-Debatte zeigt Säkularisierung


Bild: letzte-hilfe.de
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In der Diskussion um Sterbehilfe geht es darum, Macht über das Sterben zu gewinnen, meint das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dementgegen stehe die christliche und philosophische Vorstellung von unverfügbaren Bereichen des Lebens.

pro Medienmagazin

Mit dem biblischen Spruch „Meine Zeit steht in deinen Händen“ (Psalm 31,15) drückten Christen aus, dass es in Geburt, Leben und Tod einen Bereich des Unverfügbaren gebe. Daher sei dies ein „sympathischer“, wenn auch „wohl bald ganz verschwindender“ Satz, findet der Leiter des FAZ-Feuilletons, Edo Reents.

Zwar hätten auch Philosophie und Literatur traditionell die Unverfügbarkeit des Sterbens betont. Davon sei in der aktuellen Sterbehilfe-Debatte davon jedoch kaum die Rede. Im Zentrum stehe die Autonomie des Menschen. Mit dieser „Machbarkeitsbestrebung“ sei diese Debatte ein „Säkularisierungssymptom“. „Das Anschwellen der Ermächtigungsrhetorik ist nicht zu übersehen. Nun geht es also ums Sterben.“

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2 Comments

  1. „Dementgegen stehe die christliche und philosophische Vorstellung von unverfügbaren Bereichen des Lebens.“ Hallelujah 😉

    Den meisten Menschen reicht an sich die Menschenrechtskonvention. 😉

    Das wäre auch ehrlicher zu verkaufen, wenn die kirchlichen Pflegegiganten „Caritas“ und „Diakonie“ kein enormes geschäftliches Interesse “ am langen Leiden der Menschen hätten“, die ihrem menschenunwürdigen Vegetieren an sich ein Ende bereiten wollen. 😉 😉

    Wenn dann auch noch „hilfsbereite“ Ärzte lebensverlängernde Schläuche bei Todkranken Menschen empfehlen, leuchten wahrscheinlich die € Zeichen in den Finanzabteilungen der Pflegegiganten, wie vormals die $ Zeichen in den Augen von Dagobert Duck; denn das ist die höchste Vergütungsstufe, möglichst lange. 😉

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    1. Ich (77) habe mich notgedrungen mit den Alten beschäftigen müssen, in den letzten Jahtren sind Mutter, Bruder, Schwester, Schwiegervater und Schwiegermutter gestorben, alle zwischen 85 und 99..

      Die Schwester hatte noch Glück, sie war schwerbehindert mit Herzschrittmacher, konnte gehbehindert ihre Wohnung nicht mehr versorgen und kam zwangsweise ins Heim. Nach nur 6 Wochen hat die Putzfrau im Januar das Fenster offen gelassen, die Schwester starb an Bettlungenentzündung. Ihre Rente reichte bei weitem nicht aus den Heimplatz zu bezahlen. Das schnelle Ableben hat der Gemeinde Duisburg Zehntausende im Jahr gespart

      Dispute mit Religiotien ähneln dem mit Dementen oder Alzheimer Kranken, die einst friedlichen Menschen werden grundlos agressiv. Sie prügeln wild auf Andere ein, mauern Nachbarn Türen und Fenster zu, erschießen jemanden weil der Rasenmäher zu laut ist, verbreiten Gerüchte ohne Fakten, zerstören blindwütig fremdes Eigentum, blockieren Gerichte mit endlos nichtigen Klagen, rufen zur Vernichtung von „Unwürdigen“ auf, schlagen am Mittagstisch der Tochter die Krücke auf den Kopf usw. Nach ersten leichteren Gehirnschäden sind diese Menschen nicht mehr gesellschaftsfähig, die Einweisung in eine geschlossene Anstalt ist unumgänglich, wo sie mit Neuroleptika ruhig gestellt werden.

      Wer die Medikamente nicht verträgt, der bekommt täglich frische Pampers und wird zum Schutz Dritter an einen Stuhl gefesselt. Im Aufenthaltsraum der Altenheime sitzen Dutzende lebende Mumien und starren mit leerem totem Gesichtsausdruck Löcher in Luft. Den Priestern und Religioten gilt dies als Altern in Würde, die RKK nennt das Leid im Sterben eine unverzichtbare Solidarität mit dem allerliebsten Jesulein.

      Die Schwiegermutter (93) hat mit täglichen Neuroleptika aufgehört wild mit der Krücke auf andere Menschen zu schlagen, hat friedlich gelächelt und dummes Zeut gequatscht. Man konnte sie trotzdem nicht unbeaufsichtigt lassen, es musste stäbdig eine Pflegekraft dabei sein. Trotzdem ist sie aus dem Bett gefallen und und an nicht operierbarem Oberschenkelhalsbruch gestorben. Der Heimplatz in Girona kostet 530 €/Monat im Doppelzimmer bei Pflegestufe II

      Die lebenden Mumien im Aufenthaltsraum des Altenheims, alle schön mit Pampers an den Stuhl gefesselt, das hält man mental nur 1 Mal aus und träumt davon. Womit haben Menschen es verdient so elendig krepieren zu müssen, damit das allerliebste Jesulein mt dem Popanz Stellverteter im Vatikan zufriesen ist. Diese Typen kümmert es einen Scheißdreck wie alte Menschen leiden müssen, frische Ärsche zum Kinderficken sind ihnen wichtiger

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