Gemeinde geht auch online — wenn Idiotie nicht auffällt


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Kann es christliche Gemeinde auch im Internet geben? Oder nur in der Kirche im Dorf? Darüber hat die EKD-Synode in Dresden diskutiert, als es um die „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ ging. Vorläufige Antwort: Ja, es gibt Gemeinde im Internet. Theologische Argumente sprechen dafür.


Von Anne Kampf|evangelisch.de

„Die Evangelische Kirche muss sich verändern und weiten, damit Gemeinschaft auch in virtuellen Räumen gelebt werden kann“, heißt es in der Kundgebung, die die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland am 12. November in Dresden beschlossen hat. Und weiter: „Die Digitalisierung der Gesellschaft führt dazu, dass durch digitale Räume neue Formen von Gemeinde entstehen. Nicht physische Nähe, sondern Kommunikation ist für sie wesentlich.“ Dass tatsächlich Gemeinde in der endgültigen Fassung des Textes steht, ist nicht selbstverständlich. Denn manche waren damit nicht einverstanden, zum Beispiel Medienbischof Ulrich Fischer: „Die personale Kommunikation ist konstitutiv für Gemeinde“, sagt er. Menschen müssten sich Face to Face treffen – mit Bildschirm und Tastatur dazwischen ist es für ihn nicht dasselbe.

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1 Comment

  1. verändern ja nur ab in die Hölle,die es niemals irgentwo gab…………..
    Kirche ist zu ihren Gläubigen wie Eltern zu ihren Kindern können sie kaum laufen oder sprechen…………

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