Können Muslime wirklich in Amerika gelandet sein?


Christoph Kolumbus landet auf der Insel Guanahani. Bild: wikimedia.org/PD
Der türkische Präsident stellt derzeit steile Thesen auf: Amerika sei von Muslimen entdeckt worden. Tatsächlich gibt es Hinweise darauf, dass man in der islamischen Welt sehr früh von Amerika wusste.


Von Ulli Kulke|DIE WELT

Der Islam gehört zu den Indianervölkern Alt-Amerikas. Die These ist aus einem aktuellen Beitrag der türkischen Zeitschrift „Aksam“ herauszulesen. Die muslimische Religion habe bereits um das Jahr 650, also nur 20 Jahre nach dem Tod des Propheten Mohammed, auf dem amerikanischen Festland Einzug gehalten, schreibt das Blatt. In südlichen Bundesstaaten der USA seien Überreste islamischer Religionsschulen entdeckt worden.

„Aksam“ gilt als regierungsnah, und deshalb dürfte der Beitrag nicht zufällig zu einer Zeit erschienen sein, da jetzt auch der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ein bemerkenswertes Statement in die Welt setzte: Amerika sei von Muslimen entdeckt worden, gut 300 Jahre vor der berühmten Überfahrt von Christoph Kolumbus. Der Genueser und seine spanischen Mannschaften hätten 1492 auf Kuba eine Moschee vorgefunden, sagt der Präsident. Das, so forderte er, sollten die Kinder seines Landes ab sofort in der Schule lernen.

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1 Comment

  1. Die islamische Welt entsteht erst ab 700 – 800 n.C., lange nach Mohammed wie Jesus eine Phantsiefigur. Man nutzt als Wissensquelle alles,was das Christentum blindwütig vernichtet. Aus dutzenden Bilbliotheken werden vor dem Abfackeln wichtige Schriftrollen gerettet und landen so beim Glaubensgegner, der damals selbst weder Schulen noch Universitäten hatte. Viele islamisch Schriften haben alte christliche Doubletten in Klöstern

    Das römische Erziehungs- und Bildungssystem beseitigt die neue Religion mitsamt den Bauten. Das 3-teilige Schulsystem mit Fachschulen für Medizin, Recht und Philosophie löst die RKK ab 400 n.C. auf, 28 Bibliotheken und viele Theater und Thermen werden zerstört. Anlagen für fließende Brunnen üblich in großen Bauten und Wasserleitungen verfallen, denn Gott allein sorgt für Wasser. Nach den Schriften des Architekten Marcus Vitruvius Pollio wird an Roms Schulen Jura (Altgriechisch), Schriftkunde, Zeichnen, Geometrie, Arithmetik, Philosophie, Geschichte, Musik, Medizin, Astronomie unterrichtet. Die RKK verbietet nach Augustinus von Hippo diese Art von Wissen als nutzlos eitel.

    Die Alexandria Bibliothek wird 48 v.C. und dann 389 n.C. von Christen angezündet, wie die Bücherverbrennung in der 95,2% christlichen NAZI Diktatur Hitlers. In der RKK bestimmen Fast-Analphabeten mit ewig wahren Mythen was Wissenschaft sein darf und vernichten nicht konforme Schriften über Medizin, Mathematik, Astronomie sowie das römische Bauwesen und Ingenieurwesen. Der Analphabetismus der Gesellschaft wird für 1.200 Jahre zur 100% Normalität. Der ewig wahre RKK Glaube wird mit Heiliger Inquisition, gerechten Kriegen, Scheiterhaufen, Folterung und Zensur gültig bis 1965 durchgesetzt. Die Klöster und Bischofspaläste sind voll mit Büchern über den heiligen Gotteshumbug, kritisches Denken ist Blasphemie, der Papst legt dogmatisch alles auf ewig fest.

    Das römische Weltreich vernichten keine Barbaren, den Provinzen fehlen Juristen, Verwalter und Techniker die sicher und zuverlässig ohne Kommunikation mit Rom innerhalb von Wochen afieren, die dabei rechnen und schreiben können und Roms Luxus nicht durch immer neue Beutezüge finanzieren. Mit römischen Zahlen zu rechnen ohne Dezimalen, ohne Null, ohne Division ist schwierig bis total hoffnungslos. Nur eine produzierende Wirtschaft schafft mit Wissen, Fleiß und Erfindungen dauerhaften Wohlstand. Rom produziert wenig an Exportgütern, man konsumiert die Produkte und Bodenschätze der Provinzen, das Volk wird durch Getreide und „Brot und Spiele“ manipuliert.

    Für die Oberpriester des aufkommenden Christentums ist Wissenschaft nur „nutzlose Eitelkeit“ oder gar Todsünde, die biblische Weisheit hat der Papst als ewig wahr festgelegt. Der all-wissende Vatikan Popanz schließt Universitäten oder deren Fakultäten, sie schaffen nur peinliche unbiblische Fakten. Der Mann hat keine Rippe weniger als die Frau, die Seele ist unauffindbar, das Herz denkt nicht, die Erde ist keine Scheibe und nicht das Zentrum des Universums. Die Universität von Salamanca durch den Wahn in 250 Jahren von 12.500 Studenten auf 300 Bibelschüler, die Weihrauchkessel schwenken lernen.

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