Diakonie hält Gröhe-Pläne für Palliativmedizin nicht für ausreichend


Bild: letzte-hilfe.de
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Diakonie-Präsident Ulrich Lilie hält die Pläne der Koalition zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativmedizin für unzureichend.


evangelisch.de

„Mit 200 Millionen Euro mehr werden wir nicht ansatzweise auskommen“, sagte Lilie am Mittwochabend bei einer Veranstaltung der Diakonie in Berlin. Es müsse dringend eine Antwort darauf gefunden werden, wie die Situation Sterbender und älterer Menschen in der stationären und ambulanten Pflege verbessert werden kann. Der Diakonie-Präsident verwies dabei auf die aktuelle Debatte um Sterbehilfe. „Der demografische Wandel ist die eigentliche Herausforderung in dieser Debatte“, sagte Lilie.

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1 Comment

  1. Ich sehe das ähnlich, nur ist das Problem mit Geld allein icht zu lösen

    Die Zahl der über 65-jährigen hat sich seit 1960 auf 21% fast verdoppelt und steigt weiter bis etwa 35%. Die Zahl der über 80-jährigen liegt bei etwa 8% und steigt bis um 18%.

    Geschätzt 50% dieser letzten 10 Millionen Alten sind hochgradig dement und leiden teilweise an degenerativem Alzheimer- da Gehirn versagt zunehmend. Sie sind ohne ständige Pflege und Überwachung nicht mehr einzugliedern bis zu nicht mehr existenzfähig.

    Die Durchschnittsrente beträgt um 880 €/Monat, eine Pflegekraft kostet allein an Lohn, Sozialabgaben und Nebenkosten 3.500 €/Monat. Dazu kommt der erhebliche medizinische Aufwand. Man mag darüber denken wie man will, es bleibt nur die Lösung eines vorzeitgen Ausstiegs vom Leben, solange derjenige noch Herr seines Willens ist. Was mich mit fast 77 hier hält ist die Sorge um meine schwerbehinderte Frau

    Es gibt einen Punkt in der Entwicklung, da scheint bei den Alten die Welt noch in Ordnung, trotzdem ist die Logik im Kopf schon lange verloren gegangen, Meine Schwiegermutter machte mit 90 noch einen normalen Eindruck, auch wenn sie einen Kontoauszug nicht mehr verstanden hat. Sie hatte 660 €/Monat Rente und wollte unbedingt nach Holland ins Altenheim, was 3.500 €/Monat und mehr kostet. Das holländische Sozialamt hatte jede Unterstützung und Hilfe abgelehnt, obwohl sie Holländerin ist.

    Also ist die Schwiegermutter hier in Spanien frühmorgens um 05:00 Uhr übern Zaun geklettert und wollte mit 25 € in der Tasche die 1500 km nach Amsterdam trampen. Dort wollte sie bei ihrer Schwägerin einziehen, die Frau ist mit 90 pflegebedürftig und blind. In diesem Geisteszustand kann man den Menschen alles einreden aber kaum etwas ausreden, nachdem es einmal im kranken Gehirn fest sitzt

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