„Der Dschihad ist die neue Revolution“


Der Zulauf zum Dschihadismus trage Züge einer westlichen Jugendbewegung, meint der Orientalist Olivier Roy
Foto: Amir Farshad Ebrahimi, flickr | CC BY-SA 2.0
Beim Dschihadismus geht es nicht um Islam, sagt der Orientalist Oliver Roy. Den Zulauf zu Terrororganisationen wie zum IS bezeichnet er außerdem als Jugendbewegung und er ist für ihn ein Zeichen, dass Integration funktioniert.


pro Medienmagazin

Fundamentalismus entstehe, wenn eine Religion aus ihrer Kultur herausgelöst werde. Religion und Gesellschaft könnten sich dann nicht mehr gegenseitig formen und korrigieren, sagte Roy im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Der Orientalist erforscht am European University Institute im italienischen Fiesole die Ursprünge des Fundamentalismus. Er selbst ist Protestant. In seinem Buch „Heilige Einfalt“ erklärt er seine Idee, dass Kultur und Religion sich gegenseitig beeinflussen müssten, um gut zu funktionieren. Nur so bekomme die Gesellschaft eine Werte-Basis und die Religion passe sich den Anforderungen des Lebens an.

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1 Comment

  1. ..diese „neue Jugendbewegung….“ins Messer laufen“……..wen soll das ansprechen außer denen die auf dem Weg des Selbstmordes sind!…………

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