Luxemburg: Bildungsminister will Religionsunterricht weiter abschaffen


Claude Meisch, Bild: lessentiel.lu
Schüler sollen sich ihre eigene Wertstruktur aufbauen können.


kath.net

Luxemburgs Bildungsminister Claude Meisch hält an der geplanten Abschaffung des Religions- und Ethikunterrichts zugunsten eines einheitlichen Werteunterrichtes fest. In dem geplanten neutralen Unterricht hätten auch die großen Weltreligionen einen Platz und religiöse und nicht-religiöse Weltanschauungen gleichermaßen thematisiert, zitiert die Zeitung „Luxemburger Wort“ (Donnerstag) den Minister. Die Schüler bekämen durch die neue Unterrichtsform die Möglichkeit, sich ihre eigene Wertestruktur aufzubauen. Sie soll zum Schuljahr 2016/17 in den Grund- und Sekundarschulen eingeführt werden.

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1 Comment

  1. Damit verlässt auch Luxemburg die klerikale Bevormundung von Schulkindern und trennt in der Bildung endlich die Luxemburgische Kirche vom Staat.

    Dagegen mutet die klerikale „Vormundschaft“ in den Schulen bei uns inzwischen mittelalterlich, wie auch seine Rechtsgrundlagen aus dem Grossdeutschen Reich! 😉

    In unserem öffentlich-rechtlichen Gottesstaat mit seinen bigotten Politikern ist aber auch nichts anderes zu erwarten.
    😉

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