Ein paar Vollidioten sind nach Liberia geflogen, um Ebola-Patienten mit Homöopathie zu heilen


Bild: brightsblog
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Dr. Richard Hiltner ist ein netter Mensch. Er ist den Sechzigern (sieht aber jünger aus, wie das bei Kalifornien öfters der Fall ist) und hat diese typische Westküsten-Art, alles immer super positiv klingen zu lassen—auch die Tatsache, dass er und drei andere behandelnde Ärzte vor einigen Wochen nach Liberia flogen und dort versuchten Ebola-Patienten mit Homöopathie zu heilen.


Von JS Rafaeli|Vice.com

„Wir landeten am 17. Oktober in Monrovia, mussten dann drei Tage lang den Umgang mit der PSA erlernen—der persönlichen Schutzausrüstung, diesen großen Schutzanzügen mit denen man dort alle rumlaufen sieht—bevor wir dann weiter zum Krankenhaus in Ganta reisen konnten“, berichtet Hiltner.

Erst, als sie in Ganta ankamen, einer Stadt, die in einem besonders stark von Ebola betroffenem Gebiet liegt, begannen für die vermeintliche Hilfsexpedition die Probleme.

Das Team streifte sich die Schutzanzüge über, holte ihr Arsenal an homöopathischen Behandlungsmitteln raus und wollte schon anfangen, die ersten Patienten zu behandeln, als den Angestellten und der Führung des Ganta Hospitals dämmerte, was die ausländischen Helfer dort eigentlich vorhatten. Dem Team wurde umgehend der Zugang zur ETU (Ebola Treatment Unit) untersagt.

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2 Comments

  1. Da war der afrikanische Naturheiler weitaus klüger als die studierten Ärzte. Bei den Homöopathen sicher keine große Schiwierigkeit.

    Der hat verkündet keine Ebola Partienten mehr behandeln zu wollen, da er keine Ahnung hat, was diese Krankheit eigentlich ist

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