„Wird die Partei langweilig, gründen wir eine Religion“


Bild. Die Partei
Satiriker Martin Sonneborn sitzt seit Sommer im EU-Parlament. Im KURIER-Interview verrät er, was er dort noch vorhat, nach welchem System er abstimmt – und was hinter Wahlslogans wie „Merkel ist doof“ steckt.


Von Philipp Hacker-Walton|Kurier.at

Seine Partei heißt „Die Partei“, im EU-Wahlkampf  warb er mit „Ja zu Europa, Nein zu Europa“ und „Merkel ist dick“. Weil der deutsche Bundesverfassungsgerichtshof für die Europa-Wahl die Prozent-Hürde  kippte, sitzt Satiriker Martin Sonneborn vom titanic-Magazin jetzt im EU-Parlament.

Bevor sich in die Satire ernste Antworten mischen, beginnt Sonneborn das Gespräch in seinem Straßburger Abgeordneten-Büro in bekannter Klamauk-Manier: Mit gespielter Strenge überprüft Sonneborn den Korrespondenten-Ausweis; sagt, er hätte gut 20 Stunden Zeit, bis er wieder in den Plenarsaal müsse.

Wir starten das Gespräch mit einem von Sonneborns Lieblingsthemen: Den Zulagen der EU-Mandatare.

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3 Comments

    1. Ich finde, solche Quatsch hat der Steuerzahler nicht verdient.und auch nicht gemeint, als er einigen Menschen per Wahl ein politisches Mandat gab sie zu vertreten

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