Papst ruft Muslime zum Kampf gegen Gewalt auf – wie vögeln für die Jungfräulichkeit


Bild bearb. BB
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Papst Franziskus und der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., haben die Muslime weltweit zum gemeinsamen Kampf gegen Gewalt im Namen des Glaubens aufgerufen.


Berliner Morgenpost

„Wir dürfen uns nicht mit einem Nahen Osten abfinden, in dem keine Christen mehr leben, die dort seit 2000 Jahren den Namen Jesu bezeugt haben“, heißt es in einer ökumenischen Erklärung, die die beiden Oberhäupter von 1,5 Milliarden Christen am Sonntag in Istanbul unterzeichneten. Tragischerweise sei aber Gleichgültigkeit gegenüber der Gewalt und der Vertreibung von Christen aus dem Irak und Syrien weit verbreitet.

Muslime und Christen müssen nach den Worten der Erklärung gemeinsam gegen die Gewalt angehen. „Wir appellieren an alle religiösen Führer, den interreligiösen Dialog einzuschlagen und zu stärken und alles für die Entstehung einer Kultur des Friedens und der Solidarität zwischen Menschen und Völkern zu tun.“ Ein respektvoller Dialog zwischen den beiden Religionen könne auf gemeinsamen Werten und brüderlichen Gefühlen aufbauen. Außerdem litten im Nahen Osten auch Muslime unter dem Horror des Krieges.

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