Religionsführer unterzeichnen Anti-Sklaverei-Erklärung


Headquarter des Konzerns.
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Anlässlich des Internationalen Tags für die Abschaffung der Sklaverei am 2. Dezember werden Phänomene Menschenhandel, Zwangsprostitution und Kindersklaverei thematisiert – Kongress in Rom mit Erklärungs-Unterzeichnung


kathweb

Anlässlich des Internationalen Tags für die Abschaffung der Sklaverei am 2. Dezember haben Religionsführer und Hilfsorganisationen – darunter in Österreich „Jugend Eine Welt“ – an die Phänomene Menschenhandel, Zwangsprostitution und Kindersklaverei erinnert. Millionen junger Menschen werde die Kindheit durch brutale Arbeitsausbeutung zerstört.

Die im „Globalen Netzwerk für die Freiheit“ (GFN) zusammengeschlossenen Proponenten aus Weltreligionen und NGOs setzen sich für eine Abschaffung von moderner Sklaverei und Menschenhandel bis zum Jahr 2020 ein. Dabei engagieren sich die Spitzen der katholischen, anglikanischen und orthodoxen Kirche sowie Vertreter der buddhistischen, hinduistischen, jüdischen und muslimischen Glaubensgemeinschaften gemeinsam. Am Internationalen Tag zur Abschaffung der Sklaverei kommen sie in Rom zusammen, um eine Gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen.

Die Gemeinsame Erklärung religiöser Führer gegen die moderne Sklaverei beinhaltet ein Nein zu Menschenhandel, Zwangsarbeit, Zwangsprostitution, Organhandel sowie gegen jede Form von Beziehung, die gegen die Grundüberzeugung verstößt, dass alle Menschen gleichwertig sind und die gleiche Freiheit und Würde haben. Moderne Sklaverei sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Dies müsse von allen Nationen anerkannt werden. Zudem wird bekräftigt, dass Mitglieder aller Glaubensgemeinschaften und Menschen guten Willens in aller Welt zu spirituellen und praktischen Aktionen aufgerufen sind, die moderne Sklaverei abzuschaffen.

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1 Comment

  1. Kirche und Sklaven,ein mittelalterlichrd Thema nur auf dem Papier steht viel……..das sich lösen fällt auch den Religionen schwer……..

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