Schönborn, der Kreationisten-Verschnitt


Christoph Kardinal Schönborn bei der Barbarafeier in Matzen (9. Dezember 2007) Bild:wikimedia.org/CC BY-SA 3.0/ManuelaGößnitzer
Kardinal diskutierte mit Physiker Zeiliger über Zukunft Europas, über Wissenschaft und Glaube und das Fortpflanzungsmedizingesetz.


kathweb

Ein Bekenntnis zu Europa und zur Europäischen Union hat der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn abgelegt. „Europa ist für mich Zuhause“, so der in Böhmen geborene und in Österreich aufgewachsene Kardinal, der seine Studienjahre in Deutschland und Frankreich verbrachte, am Mittwochabend im Rahmen eines Gesprächs unter dem Titel „Europa und Christentum – welche Zukunft?“. Zu dieser Ethik-Gesprächsreihe hatte die Alumni-Vereinigung der Altschüler des Kollegium Kalksburg auch den Wiener Physiker Prof. Anton Zeilinger, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, eingeladen. Die Europäische Union sei trotz des derzeit von Problemen geprägten europäischen Einigungsprozesses „von allen schlechten Lösungen bei weitem noch die beste“, so Schönborn.

Obwohl das Christentum nicht in Europa entstanden sei, habe es den Kontinent doch maßgeblich geprägt. Es dürfe ruhig gesagt werden, dass Europa christliche Wurzeln hat, so der Kardinal. Das Christentum habe anfangs einen „Stachel des Widerspruchs“ in die damalige Weltmacht Rom eingebracht, es sei gleichsam „antikulturell“ in das römische Reich eingedrungen. Derzeit gebe es wie am Ende der Antike eine Völkerwanderung, die wegen des Wohlstandsgefälles auf der Welt wohl lange nicht aufzuhalten sei, sagte Schönborn. Die Immigration aus Asien und Afrika werde anhalten, „solange es uns in Europa so gut geht“. Was das für Europa in den kommenden Jahrzehnten bedeuten werde, könne noch nicht abgeschätzt werden.

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3 Comments

  1. Das Christentum habe anfangs einen “Stachel des Widerspruchs” in die damalige Weltmacht Rom eingebracht, es sei gleichsam “antikulturell

    Ersetze Christentum mit FSM, Weltmacht Rom mit Christentum. Ramen.

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