Sexualkunde: Bußgeld für christliche Familie


Kinder sollen unbeschwert lernen. Wie viel Sexualität für die Erziheung dienlich ist, darüber streitet sich die Gesellschaft gerade Foto: S. Kobold / fotolia
Muss ein Neunjähriger wissen, was ein Orgasmus ist? Über die frühe Sexualisierung von Kindern in Schule und Kindergarten tobt ein heftiger Streit. Das Magazin der Süddeutschen Zeitung berichtet auch von betroffenen Christen.


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Das Titelthema „Die nackte Wahrheit“ im Süddeutsche Zeitung Magazin beginnt mit dem Beispiel einer Viertklässlerin, die sich geweigert hatte, am Sexualkunde-Unterricht teilzunehmen. Ihr Vater wurde deswegen mit einem Bußgeld von 150 Euro belegt. Als er die Summe nicht bezahlte, musste er für einen Tag in Haft. Auch seiner schwangeren Frau sei Gefängnis angedroht worden. Die Familie mit insgesamt neun Kindern nehme den christlichen Glauben sehr ernst, schreibt der Journalist Rainer Stadler über den Fall aus Siegen, der etwa anderthalb Jahre zurückliegt. Gegen neue Formen der „Frühsexualisierung“ demonstrierten in vielen deutschen Städten besorgte Eltern. Sie störten sich unter anderem daran, dass die Kinder zu Doktorspielen ermutigt oder in einem für sie ungeeigneten Alter über Verhütungsmittel informiert werden. Die Eltern fordern ein Mitspracherecht und mehr Transparenz. Politische Unterstützung bekämen die Gegner der frühen Aufklärung lediglich von der Alternative für Deutschland (AfD), der Partei Bibeltreuer Christen (PBC) und rechtsextremen Parteien, heißt es in dem Artikel.

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1 Comment

  1. Die Folgen einer christlichen Erziehung sind hinlänglich bekannt, dazu gehören täglich Prügel getreu den Vorgaben der absolut wahren Bibel. Man kann über das Alter wie hier 9 Jahre diskutieren, der Spielraum ist gering. Wenn die Straße die Aufklärung der Jugend übernimmt, ist eine Schwangerschaft mit 12-14 fast unausweichlich. Die Diskrepanz von Bigotterie als Größenwahn und Realität mit Wissenschaft führt zu Unbildung, Armut, Fanatismus, Massakern, Gewalt, gerechten Kriegen (Vietnam, Irak 2 Mal, Afghanistan) und hoher Kriminalität.

    Die Studie des Soziologen Gregory Paul im „Journal of Religion and Society im Vol.7/2005“ widerlegt Argumente der Religioten der große Plan Gottes garantiert immer eine moralische Gesellschaft. Er bewertet dazu die Statistiken zu Verhaltensweisen und Straftaten in westlichen Industrieländern mit etwa 800 Mio. Menschen. Die Folgen der Bigotterie in Demokratien mit ständiger Berieselung durch Gotteshumbug und religiösem „Bainwash“ bei Kindern fördert private Egoismen mit Wahnideen. Als Resultat gibt es 10 Mal mehr Morde, Kriege, Amokläufe, Drogendelikte, Kriminalität, Infektionsleiden, 800.000 Schwangerschaften/Jahr Minderjähriger, Abtreibungen, Vergewaltigungen und Mill. Autodiebstähle/Jahr durch 14-18 Jährige Gangkids.

    An den US Universitäten sind 85% der Professoren Ausländer, damit 180 Millionen US-Religioten ihrem himmlöischen Zombie huldigen. selber kennen nur christlichen Bildungsmüll und brauchen die ausländischen Wissenschaftler um die Fiktion einer Kulturnation aufrecht zu halten.
    Der US-Staat Idaho schreibt Eltern per Gesetz vor mit kranken Kindern einen Arzt aufzusuchen, anstatt wie bisher das Kind durch Gebete zu „heilen“. Das Gesetz wurde notwendig, weil die christliche Auklärung der Kinder versagt bzw. nicht stattfindet

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