Soll der ‚mündige‘ Katholik nicht mehr vor dem Herrn knien?


Foto: brightsblog
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Ambrose Bierce:

Camel and Christ accept their burdens kneeling.

Man beruft sich immer wieder auf das Konzil und auf den sogenannten „Geist des Konzils”, der wie das Gespenst von Tübingen erscheint. Aber wichtigste Konzilstexte werden nicht gekannt oder ignoriert.


Von Michael Schneider-Flagmeyer|kath.net

Immer wenn mich die Resignation anfällt wie ein Angriff, dann lese ich ganz langsam wieder den 34. Psalm des großen Königs David, einem Mann, von dem die Heilige Schrift sagt, dass er ein Mann nach Gottes Herzen war und ich erinnere mich daran, dass auch dieser Mann nach Gottes Herzen, mit dem ich mich nicht vergleichen kann, seine schweren Stunden hatte, schwer sündigte und doch aus einer ganz tiefen Freude lebte, die nicht von der Erde stammt. Deshalb leuchtete sein Antlitz. Er hatte den Herrn immer vor Augen und sein Vertrauen in ihn war festgegründet und währte bis zu seinem seligen Ende.

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2 Comments

  1. Der „mündige“ Katholik hat mit seinem Eintritt in den katholischen Faschismus die Oberhoheit über seinen Verstand abgegeben.
    Er muss sich dem Papst in Rom bedingunglos unterwerfen (Dogma), er muss die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annehmen (Kinderficker Beschützer Ratzinger) und vor allem muss er den Kriegsdienst leisten, um jemals Zombies ewige Gnade zu erlangen (Dogma 381).

    Ob der gläubige Einfaltspinsel den Zombiekecks des Untoten Jesulein kaut als auch dessen Blut säuft, wenn er kniet, steht oder auf schon dem Scheiterhaufen als Hexer verbrannt wird, das ist vollkommen egal

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  2. Die Unterwürfigkeit ihrer Mitglieder ist für fast alle Religionen substanziell. Der Begriff „mündiger Katholik“ ist in dem Zusammenhang eine echte Lachplatte.

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