Vor IS-Rückkehrern haben wir Angst, vor rechtsextremen Ukraine-Rückkehrern nicht?


Deutsche im IS-Krieg - Nur über die anderen lesen wir nichts in der Presse © Sara @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Deutsche im IS-Krieg – Nur über die anderen lesen wir nichts in der Presse © Sara @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Seit sich Islamisten aus Deutschland der ISIS anschließen, stehen Medien und Politiker Kopf hierzulande. Dabei ist das Phänomen weder neu noch einmalig, wie ein Blick in die Ukraine oder in die jüngere Geschichte zeigt.


Von Anja Seuthe|MiGAZIN

Deutsche Kämpfer an ausländischen Fronten machen Schlagzeilen. Und damit meine ich nicht die deutschen Bundeswehrsoldaten im Hindukusch, im Kosovo oder in Mali. Nein, ich meine die Kämpfer, die sich ohne Auftrag oder Wissen unserer Regierung auf den Weg machen, um irgendwo in der Welt als Freiwillige an Kampfhandlungen teilzunehmen.

Wie der deutsche Elitesoldat, der sich im Oktober 2014 mitsamt seiner Bundeswehr Gefechtsausrüstung auf den Weg machte in die Ukraine, um die dortigen prorussischen Separatisten zu unterstützen. Oder Alexej Relke , ebenfalls deutscher Staatsbürger, der als erster EU-Bürger in der Ukraine angeklagt wurde, weil er sich den Separatisten angeschlossen hatte.

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