Kino im Gottesdienst


Was Filmgottesdienste sind und wie man sie durchführt, steht im Ratgeber „Mit Bilden bewegen“ Foto: Lutherisches Verlagshaus / m4tik | CC BY-NC 3.0
Die Kunstform Film und die Theologie stehen enger beieinander als viele meinen. Die Idee, Filme und Gottesdienste miteinander zu verbinden, liegt nahe. Das Buch „Mit Bildern bewegen“ bietet 28 Entwürfe für Filmgottesdienste zum Nachmachen an.


Von Jörn Schumacher|pro Medienmagazin

Die Frage nach Gott, einem Jenseits oder nach dem Guten, Wahren und Schönen waren für den Film schon immer wichtig, wie auch Schuld und Sühne. Unzählige Filme zehren von einer Geschichte vom Helden, der sich für die Welt opfert. Not, Leiden und Erlösung von Menschen sind zentrale, immer wiederkehrende Motive in der Filmgeschichte. Und auch Spiritualität spielt für viele Filme eine wichtige Rolle. Gerade das zurückliegende Jahr zeigte deutlich, dass Hollywood die Bibel mit ihren starken Geschichten wiederentdeckt hat. Die Idee, Filme in Gottesdienste mit einzubringen, liegt auf der Hand. Filmgottesdienste seien ein „zunehmend beliebter werdendes Genre“, schreiben die Autoren. Die Herausgeber sind alle Theologen.

„Gott, ich gebe mich in deine Hände. Ich bin dein Gefäß. Was immer auch kommt, ich will es wissen. Zeig es mir.“ Diese Worte spricht der Filmheld Pi Patel in „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“ mit Blick in einen sonnengefluteten Himmel über ihm. „Mit diesen Worten, mit solchen Bildern kann ein Gottesdienst beginnen“, schreibt Hans-Ulrich Gehring, Privatdozent für Praktische Theologie in Basel und Pfarrer.

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