Studie: Beschneidungsdebatte hat Juden und Muslime getroffen


beschneidung

Präsentation einer Oxforder Studie erfolgte im Rahmen des Begleitprogramm der Berliner Ausstellung zur Beschneidung „Haut ab! – Haltungen zur rituellen Beschneidung.“


kathweb

Juden und Muslime haben sich durch die sogenannte Beschneidungsdebatte in Deutschland vor zwei Jahre laut einer Studie gesellschaftlich stark ausgegrenzt gefühlt. Wie aus einer wissenschaftlichen Untersuchung der Universität Oxford hervorgeht, die am Donnerstagabend im Jüdischen Museum in Berlin präsentiert und diskutiert wurde, war vor allem für jüdische Mitbürger die Debatte um die Beschneidung ein „Wendepunkt“. Erstmals standen sie gefühlt im Fokus religionskritischer und -feindlicher Debatten. Ausgeprägt sei das „Entsetzen über die Vehemenz und Bandbreite der Anti-Beschneidungspositionen“ gewesen, so das Fazit der Studie.

Auch für Muslime sei die Debatte ein „ausgrenzendes Erlebnis“ gewesen. Allerdings habe sich für sie die Diskussion in eine Vielzahl von antiislamischen Debatten eingereiht, etwa den Kopftuchstreit und vor allem die Diskussion um die Positionen von Thilo Sarrazin.

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2 Comments

  1. Die Beschneidungsdebatte selbst hat weder Juden noch Muslime getroffen, sondern die armen unmündigen Baby’s von Juden und Buben von Muslimen, denen der Bundestag das KinderschutzRecht auf Unversehrtheit eines zivilisierten Staates entzog, damit Eltern ihrem Gottewahn frönen können . 😉 😉

    Opfer sind immer die Schwächsten in der Gesellschaft…die Kinder, nicht nicht die lautstarke Beschneidungslobby, denen das Kindswohl wohl Schnuppe scheint. 😉

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