Der ewige Konflikt um den heiligen Berg


The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
Abraham stand hier laut Bibel kurz davor, seinen Sohn Isaak Gott zu opfern, König Salomon baute hier den Tempel, und Prophet Mohammed soll von hier aus auf einem Pferd gen Himmel geritten sein: Jerusalems Tempelberg ist Vertretern des Islam und des Judentums heilig.


Von SUSANNE KNAUL|Die Presse

David blieb es von Gott verwehrt, den Tempel zu bauen. Der König der Israeliten hatte zu viel Blut an den Händen. Erst Sohn und Thronfolger Salomon, so ist in der Bibel zu lesen, durfte im Jahr 957 vor Christus den Bau des jüdischen Tempels in Jerusalem aufnehmen. Das 1. Buch der Könige berichtet über die sieben Jahre währende Bauzeit, über Zedernholz und Zypressen aus dem Libanon, die Salomon in Naturalien bezahlte, mit Weizen und Öl. 30.000 Fronarbeiter sollen das Gerüst gezimmert, den bronzenen Altar gegossen, Steine passend geschlagen und gemauert haben. Einen „Tempel für den Namen des Herrn und eine königliche Residenz für sich selbst“, so heißt es im 2. Buch der Chronik, baute Salomon, der ein wohlhabender König war. Gott meinte es gut mit ihm.

Die alten Könige sind von Mythen umwoben. Den Quellen ist dabei oft nur bedingt zu vertrauen, und die Interpretationen der Neuzeit sind fast immer politisch oder religiös gefärbt oder beides. Noch im 21. Jahrhundert schlagen die Emotionen hoch, droht sogar ein Religionskrieg über das kleine Stückchen Land, das den Anhängern des Judentums und des Islam heilig ist – und auch für die dritte abrahamitische Religion, das Christentum, Bedeutung hat. Wer der Geschichte des Tempelbergs folgt, stößt zudem auf die großen historischen Umwälzungen, etwa den Aufstieg der Römer und der Babylonier.

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2 Comments

  1. eine Parodie Frage,filmisch dargestellt „Gott sieht den idiotischen Schmarrn
    um den Tempelberg und gibt seinen Kommentar!!!“
    P.S:wenn nicht beendet wird diese Ablauf so mischt sich der Teufel ein………

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  2. Althebräisch und Phönizisch sind nach dem Stand der Forschung identisch, der älteste Text ist der Gezer Kalender von 925 v.C. als Tontafel im Museum in Istanbul oder die 2008 n.C. gefundene Tonscherbe als Schreibübung mit 5 Zeilen sozialer Gesetze. Eine Hapiru (Hebräer) Kultur als Dutzende Räuberbanden vor 1000 v.C. ist nicht belegt, die Räuber haben nie Texte verfasst,

    Palästina besteht aus winzigen Stadtstaaten regiert von treuen Vasallen direkt eingesetzt vom Pharao, die Häuser sind typisch ägyptisch. Jerusalem hat um 1000 v.C. etwa 250 Akkadische Einwohner, die von den Banden der Seevölker wie Hapiru, Schasu usw. geplündert werden. Die Banden der Hapiru wohnen nicht in den Orten, haben dort keine Könige, Paläste oder Tempel, ihre biblischen Königreiche und Könige sind typich religiöser Größenwahn. Die diversen Räuberhaufen sprechen gut ein Dutzend verschiedene Sprachen je nach Herkunft aus dem Mittelmeerraum, Althebräisch existiert es noch nicht.

    Damit sind die hebräischen Propheten als auch die Reiche von David, Salomon reines Wunschdenken. Den Tempel Salomons hat es nie gegeben und der Herodes Neubau ist auch nicht von ihm. Im Fundament wurden Münzen des Nachfolgers seines Nachfolger gefunden, König Agrippa I (17 – 44 nC.)

    Real schlagen sich total bekloppte Idioten die Köpfe blutig, weil der eine behauptet das „Tapfere Schneiderlein“ war vom Beruf Schuster und der andre besteht darauf, das der Schneider nicht singen konnte

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