Gegen das System Berger!


Nun eine kleine Auswahl von David Bergers „Bonmots“, Bild: QUEER.DE
Wer denkt, die Kritik an „Männer“ durch die Deutsche Aids-Hilfe sei ein „Zickenkrieg“, sollte einmal genau hinschauen, was der Chefredakteur so von sich gibt.


QUEER.DE

Vor rund zwei Wochen hat die Deutsche Aids-Hilfe bekannt gegeben, dass sie im schwulen Magazin „Männer“ unter Chefredakteur David Berger keine Anzeigen mehr schaltet, da dieser ein „ein traditionelles Männlichkeitsbild“ propagiere und mit „teils rechtspopulistischen Aussagen“ provoziere, damit „Ausgrenzung und Abwertung von Menschen“ befördere und im Widerspruch zu den Grundsätzen der HIV-Prävention stehe (queer.de berichtete). queer.de-Geschäftsführer Micha Schulze kritisierte das in einem Kommentar als verständliche, aber falsche „Verzweiflungstat“. In diesem Kommentar verteidigt queer.de-Chefredakteur Norbert Blech die Aids-Hilfe. Er entstand vor dem Spendenskandal im Hause Gmünder.

Es war ungefähr Anfang des Jahres, als Homo-Hasser eine neue Strategie anwandten: Dem Vorwurf der Homophobie setzten sie ihre „Meinungsfreiheit“ entgegen, die wir üblen Lesben und Schwulen ihnen angeblich nehmen wollten. Sie beklagten ernsthaft, von einer „Homo-Lobby“ mit Begriffen wie „homophob“ oder „Homo-Hasser“ diskriminiert zu werden. Das Ziel: Kritik entwerten, ohne sich mit ihr auseinandersetzen zu müssen. Bei ihren Anhängern verfing das, bei manchen Medien leider auch.

Eine ähnliche Vernebelungsaktion führt gerade David Berger durch: Er reagiert auf die Kritik der Deutschen Aids-Hilfe (DAH) nicht mit Argumenten, sondern mit einer Schlammschlacht, als deren Opfer er sich dann darstellt. Berechtigte Kritik wird von ihm, wie häufig, als „Zickenkrieg“ denunziert – es ist erschreckend, wieviele Leute sich bereits mit diesem „Argument“ abspeisen lassen.

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