Verbote und Homophobie: Einheit des Christentums hergestellt


Bild: letzte-hilfe.de
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Der rheinische Präses Manfred Rekowski und der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki haben in einem gemeinsamen Gottesdienst zum Bundesparteitag der CDU ihre Ablehnung von Sterbehilfe bekräftigt.


evangelisch.de

Das Leben bestehe nicht nur aus Autonomie, sondern vielfach aus Abhängigkeiten und Angewiesensein, sagte der evangelische Theologe Rekowski am Dienstag in seiner Predigt im Kölner Dom: „Christinnen und Christen wissen, dass die Würde eines Menschen nicht erst und nicht nur so lange besteht, wie uns ’selbstbestimmtes Leben‘ möglich ist.“

Abhängigkeiten gehörten nicht nur zum Anfang, sondern für viele auch zum Ende des Lebens, betonte der leitende Geistliche der Evangelischen Kirche im Rheinland laut Redemanuskript. Auch in den vielen Jahren dazwischen sei das nicht anders. Christen seien „Liebhaber des Lebens“, die um ihre Gaben und Grenzen wüssten, sagte Rekowski.

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Freiburger Erzbischof: DBK wird das kirchliche Arbeitsrecht überarbeiten – Burger zur Sterbehilfediskussion: Die Kirche sehe „den Staat in der Pflicht, alle organisierten Formen der Hilfe zum Suizid unter Strafe zu stellen“.


kath.net

Stephan Burger, der neue Freiburger Erzbischof, kündigt an, dass die Deutsche Bischofskonferenz das kirchliche Arbeitsrecht für Geschiedene, die zivilrechtlich wieder heiraten, überarbeiten wird. „Mit Blick auf die Menschen und die Glaubwürdigkeit der Kirche müssen wir prüfen, was von welcher Mitarbeiterin und welchem Mitarbeiter erwartet werden kann“, sagte er im Interview mit dem „Mannheimer Morgen“ (Dienstag-Ausgabe). Bis zum nächsten Frühjahr müsse die Deutsche Bischofskonferenz „die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 20. November 2014 dazu genau studieren“. Darin ging es um den geschiedenen Chefarzt eines katholischen Krankenhauses in Düsseldorf, der nach seiner Wiederheirat gegen seine Entlassung kämpft.

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2 Comments

  1. Unsere ôffentlich-rechtliche Bigotterie besteht immer noch auf der Überwachung aller Bettgeschichten….. sogar noch auf dem Sterbebette.
    Im Gegensatz zu Epikur p, reden sie den Menschen immer noch die Mähr vom „Leben nach dem Tode“ ein. 😉 😉

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    1. Einerseits muss man den Dumpfbakcne kräftig mit Drohungen einheizen, wie „Erbsünde“, „grauenhafte Höllenpein“ und „ewiges Zähneklappern“. Nur verängstigte Menschen lassen sich willig manipulieren.

      Um sie aber zum Beginn der Drohungsspirale zu lotzen, muss man als Religion etwas bieten, was einem selber nichts kostet und auch keinen Arbeitsaufwand von den Talartunten abverlangt. Also bietet man „ewiges Leben“ und „Glückseligkeit im Paradies“ mit viel Trala-trala-Hallelujah

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