Rosetta: Das irdische Wasser stammt nicht von Kometen


© ESA / Rosetta / NAVCAM
© ESA / Rosetta / NAVCAM
Das Wasserstoffisotopen-Verhältnis des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko weicht deutlich vom irdischen Wasser ab. Dies ergaben Analysen mit dem Massenspektrometer ROSINA an Bord der europäischen Kometensonde Rosetta.


Von Tilmann Althaus|Spektrum.de

Das Verhältnis der beiden Isotope Wasserstoff und Deuterium weicht deutlich vom entsprechenden Verhältnis in den irdischen Ozeane ab, stellte die Arbeitsgruppe um Kathrin Altwegg an der Universität Bern fest. Sie analysierte den vom Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko ausgestoßenen Wasserdampf mit dem Massenspektrometer ROSINA an Bord der europäischen Kometensonde Rosetta. Tatsächlich ist das Deuterium-zu-Wasserstoff-Verhältnis mehr als drei Mal so hoch wie auf der Erde.

weiterlesen