Flucht aus der Homo-Heiler-Szene: „Ich sollte gebrochen werden“


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Christian Schizzel war das Aushängeschild der Ex-Gay-Bewegung. Nach seinem Austritt bezeichnet er die durchlittenen Umpolungsversuche nun als das, was sie sind: Etwas verdammt Gefährliches!


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Kein schöner Verein, den Schizzel da repräsentierte: Die amerikanische Ex-Gay-Bewegung, hauptsächlich von evangelikalen Gruppen getragen, geht davon aus, dass Homosexualität eine Krankheit sei, die mit der Hinführung zum christlichen Glauben zu heilen wäre. Ihr hauptsächliches Werkzeug ist die sogenannte Reparativtherapie.

Was für schreckliche Exerzitien die zu Bekehrenden durchmachen müssen, hat nun Schizzel nach seinem Austritt aus der Ex-Gay-Bewegung offengelegt.

„Es gab Sitzungen, in denen ich psychisch gebrochen werden sollte. Man hat mich isoliert, von Freunden und Familie ferngehalten, da sie als ungesund galten. Sie wollten die totale Kontrolle über mich.“

Reparativtherapie ist eine schreckliche Sackgasse

Ihm sei eingeredet worden, dass ein früherer Missbrauch „Schuld“ an seiner Homosexualität sei. Nach Schizzels Aussage hatte sein Vater ihn als Kind missbraucht und das ihm gegenüber auch noch mit der Bibel gerechtfertigt.

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