Rechtsextremismus: BKA schlägt Alarm – Szene erlebt „Auftrieb“


Bild: pegida/FB, Screenshot:BB
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Nach dem Brandanschlag auf ein Asylberwerberheim bei Nürnberg zeigt sich Bundeskriminalamt alarmiert. BKA-Präsident Holger Münch sagte in einem vertraulichen Referat bei der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern in Köln: „Bei den fremdenfeindlichen Straftaten verzeichnen wir bundesweit einen spürbaren Anstieg.“


Huffington Post

Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf mehrere Konferenzteilnehmer. Mit ihren Aktionen erlebt die rechtsextremistische Szene nach den Worten von Münch derzeit einen signifikanten „Auftrieb“.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) rechnet zu dieser Szene fast 22.000 Personen in ganz Deutschland. Mehr als ein Viertel davon sind Neonazis. Rund 10.000 Rechtsextremisten gelten als „gewaltbereit“. Die bayerischen Ermittler gehen wegen der Schmierereien mit Hakenkreuzen an dem frisch renovierten Asylbewerberheim in der Gemeinde Vorra von einem rechtsradikalen Hintergrund aus. Eine Sonderkommission ermittelt. Opfer gab es nicht.

Der Sprecher der Unions-Innenminister, Lorenz Caffier (CDU), sagte der „Welt am Sonntag“: „Die Entwicklung zeigt, dass wir bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus keinen Deut nachlassen dürfen.“

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