Theologe: Weihnachten ist für Muslime theologisch provozierend


Für Muslime ist es nach Einschätzung des Tübinger Theologieprofessors Christoph Schwöbel aus theologischen Gründen schwierig, Weihnachten zu feiern.


Von Judith Kubitscheck|evangelisch.de

„Würde an Weihnachten die Geburt des Propheten Jesu gefeiert, dann wäre das wohl kein Problem“, sagte der Direktor des Instituts für Hermeneutik und Dialog der Kulturen der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Nun sei es aber so, dass Christen an Weihnachten viel mehr als das feiern: „Wir feiern die Geburt des Sohnes Gottes, der zum Heil der Welt zur Erde gekommen und Mensch geworden ist.“ Dass der Allmächtige in der Verletzlichkeit eines Babys zur Welt komme, das enthalte für Muslime eine ganze Reihe von „nicht zu akzeptierenden Provokationen“, sagte der Theologe.

weiterlesen

1 Comment

  1. Was in dem Irrsin noch fehlt ist die Eestlungung von Christi Geburt durch Präsident Erdogan, weil Christus als frommer Musel bei der Entdeckung Amerikas anwesend war

    Als Vorläufer von Weihnachten feiert Ägypten zu Ehren von Gott Osiris ab 200 v.C. den 11.ten Tybi (Januar). Für Clemens von Alexandria ist Christi Geburt am 17. November, für andere Heilige ist es der 19. April oder 20. Mai. St. Irenäus und Tertullian legen 230 Jahre die Geburt ins Jahr 3 v.C, selbst da war Herodes Jahre tot. Furius Dionysius Filocalus legt 354 n.C. im Chronograph Christi Geburt auf den Gebrutstag von Mithras , den 25. Dezember. Der Mönch Dionysius Exiguus ändert 533 n.C. die Geburt Jesu auf 1 n.C, was 350 Jahre lang bis zur Chronik des Mönchs Regino von Prüm niemand beachtet.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.