Evangelische Kirche in Dresden setzt auf Dialog mit „Pegida“


Bild: pegida/FB, Screenshot:BB
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Der evangelische Dresdner Superintendent Christian Behr spricht sich ungeachtet aller Differenzen für einen Dialog mit den Teilnehmern der „Pegida“-Demonstrationen aus.


evangelisch.de

Im Deutschlandradio Kultur sagte der Pfarrer der Dresdner Kreuzkirche und Superintendent für den Kirchenbezirk Dresden Mitte am Montagmorgen, die Kirche distanziere sich zwar von den Inhalten. Sie wolle aber Teilnehmer durch Bildung und Aufklärung wieder zurückholen. Unter den Demonstranten seien auch Mitläufer.

Es gebe unter den „Pegida“-Anhängern offenbar „Angst vor dem Unbekannten“ und davor, dass der „Islamische Staat“ (IS) und seine Verbrechen nach Europa „schwappen“ könnten. Das bewege die Menschen, aber „nicht das, was sie hier vor Ort erleben“, sagte Behr. In Dresden gebe es weder Probleme mit Muslimen noch mit zu viel Zuwanderung.

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