Hitchslap


Christopher Hitchens

Heute vor 3 Jahren verstarb der großartige, einzigartige, unerreichte Christopher Hitchens. Seitdem wird seine Polemik schmerzlich vermisst.


Von Nils Pickert|The European

Seit drei Jahren fehlt nun schon der Mann, der Mutter Theresa einst „den Ghul von Kalkutta“ nannte, der jeder Form von organisierter Religion mit seinem Bestseller „God is not Great“
in den Arsch getreten hat und der sich nie zu schade dafür war, ihm liebgewonnene intellektuelle Positionen zu verwerfen, wenn er eines besseren belehrt wurde.

In Zeiten der scheibchenweisen Veröffentlichung des CIA-Folterreports lohnt es sich, darauf hinzuweisen: Als Hitchens einmal von einem Kollegen bei der Vanity Fair dazu aufgefordert wurde, sich doch gefälligst selbst der Prozedur des Water Boardings zu unterziehen, wenn er sie schon als legitimes, nicht wirklich dramatisches Mittel zur Befragung bezeichnet, hat er das als Herausforderung aufgefasst und sie angenommen.

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