ThyssenKrupp: Christliche Demut beim Waffenbau


Heinrich Hiesinger, ThyssenKrupp-Vorstandsvorsitzender, Bild: tu-berlin.de/TU-Pressestelle/ Dahl
Heinrich Hiesinger, ThyssenKrupp-Vorstandsvorsitzender, Bild: tu-berlin.de/TU-Pressestelle/ Dahl
Zum christlichen Glauben gehört das Wissen um die eigenen Grenzen und die eigene Unvollkommenheit. Das sagte der evangelische Vorstandsvorsitzende der ThyssenKrupp AG, Heinrich Hiesinger (Essen), laut Redemanuskript bei einem ökumenischen Gottesdienst vor einer Woche in Duisburg vor rund 1.000 Teilnehmern. Der Stahl- und Technologiekonzern hat rund 160.000 Mitarbeiter in 80 Ländern und machte im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 41,3 Milliarden Euro.


kath.net

Der 54-Jährige erzählte, dass er mit fünf Geschwistern auf einem Bauernhof groß geworden sei. Dort habe er diese Grenzen kennengelernt. Man könne beispielsweise das Feld bestellen und alles für die Ernte vorbereiten, doch bei schlechtem Wetter verderbe sie: „Diese Demut rückt die Dinge des Alltags oftmals in die richtige Perspektive. Denn Demut führt zu Achtung – vor der Schöpfung, vor unseren Mitmenschen und vor Gott.“

Seine Familie sei von tiefem Gottvertrauen geprägt: „Dieser Glaube gibt mir bis heute Mut und Zuversicht. Das christliche Menschenbild ist für mich Kompass und weist mir in schwierigen Situationen den Weg.“ Vertrauen bedeute nicht, die Hände in den Schoß zu legen, sondern stehe für Handeln. Hiesinger zitierte 1. Mose 2,15 („Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und bewahre“) und sagte: „Dieser Auftrag gilt überall, für jeden von uns, auch in der Wirtschaft.“ Christen dürften dabei auf Gottes Güte vertrauen. Die Verantwortung für ihr Handeln trügen sie aber selbst.

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3 Comments

  1. Hiesinger:

    „Es war damals richtig und verantwortlich, sich von einem Teil zu trennen, um etwas Größeres zu bewahren.“
    Das Edelstahlgeschäft habe in den vergangenen zehn Jahren keinen Gewinn gemacht.

    Er verwies auf 1. Korinther 12,26 („Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit“). Paulus habe gefordert, gemeinsam zu fühlen und zu handeln: „Wir sind aufeinander angewiesen. Das gilt für alle Menschen und damit eben auch für Unternehmen.“

    Das ist schon dreist mit einem Bibelzitat eine unternehmerische Entscheidung zu begründen. Man muss devoter Christ sein, dass ohne Aufschrei anzuhören. Religiot halt.

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    1. Dieser Religot hätte besser zitieren sollen auf
      (Num 31-17) „So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind“ (Jes 13.16) „Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden.“

      Also liebe Mitärbischöfe und vatikanischen Veranstalter gerechter Kriege, wir liefern die Waffen die so gut sind, dass ganz sicher kein Kind, kein Weib, kein Mann und kein Stück Vieh überlebt. Die Spezialoptik unser neuen Panzerkanone verschont sicher die Jungfrauen als Nachschub für die Kinderficker. Das Bestellformular finden sie am Ausgang

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  2. vollkommen richtig der Mensch sollte auch vor Gott in Demut und Bescheidenheit die tödliche Waffe vor dem FEIND erheben und mit klarer Sicht auf Gott diesen Abschiessen,ihm dem Erdboden zuführen!

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