Unternehmensberatung im Kloster


Mit dem Kloster in Einsiedeln ist der frühere Abt Martin Werlen ungewohnte Wege gegangen. Welche das sind, hat er im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung verraten Foto: Hofec / Wikipeida
Pater Martin Werlen war Abt des schweizerischen Klosters Einsiedeln. Warum ihm für das Vaterunser schon einmal die Worte fehlten, er regelmäßig twittert und was ein Unternehmensberater im Kloster verbessert hat, verrät der Theologe in Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS).


pro Medienmagazin

Der ehemalige Abt Martin Werlen ist auch in der Internet-Gemeinde kein Unbekannter. Als @MoenchMartin teilt er das, was ihn beschäftigt, mit seinen Followern. Sowohl dort als auch im FAS-Interview findet er kritische Worte zu Entwicklungen innerhalb der Kirche. In seinem Buch „Heute im Blick“ geißelt er die Verlogenheit der Katholischen Kirche. Ihn ärgert vor allem, wenn sie das Gegenteil davon tut, „was wir mit unseren Worten bekennen“. Hinzu komme fehlende Toleranz und Offenheit. Jeder solle das frei sagen, was er empfinde.

Viele Ängste sind geblieben

Ganz offen spricht Martin Werlen auch über seinen Sportunfall 2012, die Hirnblutung und dass er sich danach an nichts mehr – noch nicht einmal das Vaterunser – erinnern konnte. Auch die Ängste, die geblieben sind, hat er in seinem neuen Buch verarbeitet. Sein Rücktritt als Abt des Klosters habe er erst einmal bereut – beim Schweizer Volksentscheid zur Einwanderungsfrage: „Mit einem starken Auftritt in der Öffentlichkeit hätte die Bischofskonferenz zu einem anderen Resultat beitragen können.“ Es könne nicht sein, dass Getauften der Pass einer Person wichtiger ist, als die Person selbst.

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1 Comment

  1. Da ändert sich fast nichts

    Für die Oberpriester der Christenreligion ist ab 400 n.C. Wissenschaft nur „nutzlose Eitelkeit“ oder gar Todsünde, biblische Weisheiten legt der Papst ewig wahr fest. Die wenigen Gelehrten verenden in der Folter. Universitäten oder Fakultäten werden geschlossen, denn sie liefern nur peinliche Fakten. Der Mann hat keine Rippe weniger als die Frau, im Blut steckt nicht das Leben, die Seele ist unauffindbar, das Herz denkt nicht, die Erde ist keine Scheibe und kein Zentrum des Universums. Die Universität Salamanca reduziert dieser religiöse Irrsinn in 250 Jahren von 12.500 Studenten auf 300 Bibelschüler, die Weihrauchkessel schwenken lernen.

    Rom hat 70 n.C. etwa 35.000 Einwohner, Leptis Magna/Libyen 25.000, Pompeji 10.000, Herculaneum 2.000, Caesarea um 5.000, Jerusalem 1.000 auf 6 Hektar Fläche. Abwasser und Müll wird nicht entsorgt, Fäkalien, Tiergülle, tote Körper verseuchen in offenen Gräben die Orte. Hygiene gibt es nicht, Leiden wie die im Hirn nistende Leptomeninigits, Trichinen, Trypanosoma cruzi im Wanzenkot, Schweinebandwurm, Dengue Fieber, Gelbfieber, Malaria, Lepra, Typhus, TBC, Keuchhusten, Windpocken, Polio, Mumps, Diphtherie, Masern, Meningoenzephalitis, Röteln, Lungenentzündung, Hepatitis, Milzbrand, Tetanus, Tollwut, Syphilis, Gonorrhoe, Metallvergiftung sind alltäglich, dazu Pest, Cholera, Pocken, Vogelgrippe Epedemien wie 1918 die „Spanische Grippe“ mit 20-30 Mill. Opfern, Naturkatastrophen und immer neue Ausbrüche von religiösem Wahn. Nur viele Gebete zu Jesus und Spenden an die RKK heilen diese Leiden als Strafen Gottes – sagt ewig wahr der Papst. Trotz Tonnen von Gold, Kathedralen und endlosem Landbesitz der RKK verreckt 50% der Menschheit elendig in jungen Jahren.

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