Martin Mosebach: ‚Ich will keinen Polit-Papst‘


mosebach

Autor Martin Mosebach über Franziskus und den neuen Stil der Kirche.


Von Christoph Schmidt|kath.net

Der Schriftsteller Martin Mosebach zählt zu den bekanntesten konservativen katholischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Die Wiederzulassung des alten Messritus durch Papst Benedikt XVI. im Jahr 2007 begrüßte er mit Nachdruck. Was er über den neuen Stil unter Papst Franziskus denkt, verrät der derzeit als Stipendiat in Rom lebende Autor im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

KNA: Herr Mosebach, Papst Franziskus scheint Veränderungen in der Struktur und in der seelsorglichen Praxis anzustreben. Was denkt ein konservativer Katholik bei so viel Aufbruchsrhetorik?

Mosebach: Bisher kann niemand sagen, was Franziskus eigentlich genau will. Die veröffentlichte Meinung versucht ihm Absichten unterzuschieben, die dem Zeitgeist entgegenkommen. Möglich, dass er größere Reformen durchsetzen will. Vielleicht verkennt man ihn aber auch, und es geht ihm gar nicht so sehr um Veränderung. Die Menschen jubeln ihm zu, aber ich weiß nicht, ob sie wissen, wem sie da zujubeln. So zugewandt und herzlich Franziskus auftritt, so verschlossen ist er auch. Er lässt sich nicht in die Karten gucken.

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3 Comments

    1. das ohne gefragt zu sein und ihn gar gewählt zu haben. Um zu erkennen, dass der heilige Vatikan Popanz wie alle alle-wissenden Vorgänger nur eine taube Nuss isr, da fehlt es dem Typ am Verstand

      Dogma 49: Wer sagt, die Menschenvernunft sei so unabhängig, dass ihr der Glaube nicht von Gott befohlen werden könne, der sei ausgeschlossen

      Dogma 93: Niemand soll es wagen, … die Heilige Schrift im Vertrauen auf eigene Klugheit nach seinem eigenen Sinn zu drehen, gegen den Sinn, den die heilige Mutter, die Kirche, hielt und hält – ihr steht das Urteil über den wahren Sinn und die Erklärung der heiligen Schriften zu.

      Dogma 373; Darum können jene Menschen nicht gerettet werden, die um die katholische Kirche und ihre von Gott durch Christus gestiftete Heilsnotwendigkeit wissen, in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollen

      „ausgeschlossen“ ist ewige katholisch grauenhafte Höllenpein mit Schmerzen ohne Nerven sie zu empfinden, mit Zähneklappern ohne Zähne und mit Grauen ohne jedes Gehirn – typisch katholische Angstmache ohne jedes Wissen was nach dem Existus bleibt – NICHTS.

      Ewige relligiotische Glückseligkeit bedeutet bei -250°C im All Jahrtausende auf einer heilgen Harfe klimpern und auf glücklich machen, damit es genug Idioten für die Ablösung gibt. Was dann kommt, der Papst sollte es wssen. Ich schätze eine neue Harfe.

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