Vizekanzler Gabriel wirbt für Dialog mit „Pegida“-Anhängern


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SPD-Chef Sigmar Gabriel hat sich dafür ausgesprochen, die Proteste der „Pegida“-Bewegung ernst zu nehmen und sich mit den Motiven ihrer Anhänger auseinanderzusetzen.


evangelisch.de

„Es gibt Neonazis und Radikale unter den Protestlern, von denen müssen wir uns glasklar abgrenzen“, sagte der Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister zugleich. Nach Einschätzung nordrhein-westfälischer Sicherheitskräfte wird „Pegida“ von Rechtsextremisten gesteuert.

Gabriel sagte der „Bild“-Zeitung (Mittwochsausgabe), Stimmungsmache gegen Minderheiten, die sich in Gewalt entladen könne, sei nicht hinzunehmen. Andererseits gebe es unter den „Pegida“-Protestierenden viele, die verunsichert seien und mitliefen. Diese Menschen fühlten sich mit ihren „diffusen Ängsten vor einer ‚Überfremdung‘ nicht ernst genommen von der Politik“. Auf sie müssen man zugehen, „ohne es an Klarheit in der Auseinandersetzung fehlen zu lassen“, forderte der SPD-Vorsitzende. Ähnlich hatte sich am Dienstag bereits Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) geäußert.

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2 Comments

  1. Wieso dauert es bei vielen Politikern so überdurchschnittlich lange bis der Groschen fällt und wie ist zu erklären, dass sie im Gegensatz dazu, beim umhängen ihres Fähnleins in den Wind so relativ schnell dabei sind ? Ist das nun klug oder hat das beim Ein oder Anderen eventuell nur etwas mit Geltungs- und Machtbedürfnis, mit Arschkriecherei oder einfach nur mit zerebraler Fehlentwicklung zu tun ? Wie dem auch sei, zumindest ist es skrupellos, da meist nicht sie, sondern letztlich wie immer das Volk, also wir alle, die Rechnung serviert bekommen.

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    1. @Rolo
      Wir haben die Politker, die wir gewählt haben. Bessere und Andere haben wir nicht verdient. Das demokratische System schuf die Existenz des Berufspolitikers, der so saudoof ist wie ex-Präsident G.W. Bush, so machtgeil wie Putin, so religiotisch irre wie Erdogan oder Urban und so total bescheuert wie ex Governeur Sarah Palin

      Als Berufspolitiker braucht man keine Berufsausbildung, keinerlei praktische Erfahrung in einem nützlichen Broterwerb. Es genügt ein Studium in brotloser Kunst wie Theologie, Philosophie, Soziologie, Germanistik, Literatur, bildende Kunst und ähnlichem, dazu absolut kein Gewissen und abgebrühte Schacherei mit den Interessen und dem Eigentum Anderer – schon hat man den perfekten Berufspolitker, der real nichts kann aber alles vorgibt zu wissen

      Bei etwas Geschick ist er gegen Geld in den Kuratorien aller nur denkbaren Vereine, Interessengruppen und Religionsverfechtern und kann dort fast wöchentlich einen vorgedruckten Vortrag ablessen (aka Rede halten) für schlanke 15.000 € in 15 Minuten (SPD Spitzenmann)

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