Was unterscheidet Gott vom Teufel?


Hoelle-Teufel

Ein Artikel des Freiburger Fundamentaltheologen Magnus Striet zeigt, wie weit die wissenschaftliche Theologie von der Kirche entfernt sein kann.


Von Johannes Graf|kath.net

„Bischof, tu was!“ Mit dieser Aufforderung ist ein Beitrag des Freiburger Fundamentaltheologen Magnus Striet in der Zeitung Christ & Welt (Ausgabe 50/2014) überschrieben. In dem Artikel kommen gleich mehrere Themenfelder zur Sprache, die charakteristisch für eine bestimmte gegenwärtige Strömung innerhalb der Kirche im allgemeinen und der wissenschaftlichen Theologie im speziellen sind, wie wir sie in den westlichen Ländern kennen. Es lohnt sich daher, Striets Gedanken einer Analyse zu unterziehen.

Die eingangs zitierte Aufforderung an die Bischöfe meint, dass die Leitung der Kirche das rezipieren sollte, was von einer bestimmten Richtung der Theologie seit einigen Jahrzehnten gefordert wird: Anerkennung einer zweiten Ehe und homosexueller Partnerschaften ebenso wie eine größere Autonomie für die Ortskirchen.

Striet ist sich dabei bewusst, im Gegensatz zur geltenden Lehre der Kirche zu stehen und hofft auf eine Änderung. Er bedauert, dass man derzeit aus „bischöflichen Kreisen“ fast nur Stimmen höre, die, so schreibt er wörtlich, „keine Notwendigkeit zur Veränderung der Doktrin sehen“.Es überrascht daher nicht, Striet unter den Theologieprofessoren zu finden, die 2011 das romkritische Memorandum „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“ unterstützt haben.

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6 Comments

  1. Nur der Weiße Riese,Meister Propper, Superman usw. sind harmlose Gestalten, die weder zu Kreuzzügen, Massenmorden und anderen Greultaten einladen.Während im Namen „Gottes“ und des „Teufels“ die schlimmsten Dinge gerechtfertigt und ausgeführt wurden und natürlich noch werden.

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    1. Ein Beispiel von den edlen guten Christen

      Papst Innozenz VIII (1432-1492 n.C. Giovanni Battista Cibo) droht in seiner Bulle „Summis desiderantes affectibus“ Gläubigen mit schlimmsten Höllenqualen, wer die Hexenvernichtung nicht freudig mitmacht. Der Hexenhammer des Dominikaners Heinrich Kramer schafft die Basis, Hexenverfolgung ist krasse Dummheit, Aberglaube, Sex- und Habgier.

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  2. …ein Urzeitlicher Menschenfehler aus den Ängsten der Menschen,es gibt werder Gott noch Teufel und „Gutes und Schlechtes ändert sich für Menschen auch in den Jahrhunderten sowie den Generationen ständig!

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    1. Ansonsten sind die Gott und Teufel genau wie der Weiße Riese, Meister Propper, der pleite gegangene Herr Kaiser von der Versicherung, Superman, Spiderman und das Tapfere Schneiderlein imaginäre Figuren aus der Märchenwelt

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