Evangelikaler Stuss: Muezzinruf und negative Religionsfreiheit


muezzinruf

Schirrmacher sieht keine Parallele zum Glockengeläut der Kirchen


kath.net

Eine Diskussion über die Rechtmäßigkeit des lautsprecherverstärkten islamischen Gebetsrufs will der Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit, Prof. Thomas Schirrmacher (Bonn), in Gang setzen. Er vertritt im Bulletin des Instituts die Meinung, dass der Muezzinruf die negative Religionsfreiheit verletzen könne, wenn er öffentlich über Lautsprecher von Moscheen oder Minaretten verbreitet wird. Mit der negativen Religionsfreiheit ist das Recht gemeint, nicht zur Teilnahme an religiösen Handlungen gezwungen zu werden.

Schirrmacher stellt eine Gleichsetzung mit dem Glockengeläut der Kirchen in Frage, denn der Muezzinruf enthalte ein verbales Glaubensbekenntnis, das andere Menschen zwinge, fünfmal täglich an der Religionsausübung einer anderen Religion teilzunehmen.

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