Homo-Ehe: Erzbischof von Canterbury will Kirchenspaltung verhindern


Justin Welby (2014), Bild: wikimedia.org/OGL
Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, hat zum Umgang seiner Kirche mit Homosexualität versöhnliche Töne angeschlagen.


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Er versuche, die Spaltung der Anglikaner bei der Frage der Homo-Ehe zu überbrücken, sagte das Oberhaupt der Kirche von England am Sonntag in einem BBC-Interview. Seine zuvor geäußerte kritische Haltung zur Homo-Ehe wollte Welby nicht wiederholen. Vielmehr verwies er darauf, dass die anglikanische Kirche sich derzeit in einem Diskussionsprozess befinde.

Noch vor ein paar Monaten hatte Welby gesagt, für Christen in anderen Teilen der Welt könne es „katastrophal“ sein, wenn die Kirche von England die gleichgeschlechtlichen Ehe akzeptiere. Christen in Afrika würden umgebracht, wenn ihr Glaube mit Homosexualität in Verbindung gebracht werde.

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