IS bestraft besiegte Kämpfer mit dem Tod


Bild: nationalreview.com
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Die dschihadistische Terrormiliz IS geht nach ihrer Niederlage im Sindschar-Gebirge offenbar hart gegen eigene Kämpfer vor. Für ihre Niederlage gegen kurdische Peschmerga-Einheiten sollen mehr als 40 IS-Kämpfer mit dem Tod bestraft worden sein.


Frankfurter Allgemeine

Nach der angeblichen Hinrichtung von „Deserteuren“ in Syrien hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auch im Irak offenbar Kämpfer aus ihren eigenen Reihen hingerichtet. Augenzeugen berichteten der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag, 45 Mitglieder seien in der nordirakischen Stadt Mossul getötet worden. Die Dschihadisten seien für ihre Niederlage im Kampf um das Sindschar-Gebirge bestraft worden.

Die Sunnitenmiliz IS hatte im Sommer zunächst Mossul erobert und dann große Teile des Nordiraks überrannt. Zehntausende Flüchtlinge hatten sich daraufhin in das Sindschar-Gebirge geflüchtet, der IS hatte das Plateau seitdem eingekesselt. Vergangene Woche befreiten kurdische Peschmerga-Kämpfer in einer Offensive den Sindschar und die IS-Kämpfer mussten fliehen.

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