Amnesty: Jesidische Frauen von IS grauenvoll missbraucht


Bild: nationalreview.com
Bild: nationalreview.com
Im Nordirak sind jesidische Frauen laut Amnesty International von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sexuell ausgebeutet worden.


evangelisch.de

Im Nordirak sind jesidische Frauen laut Amnesty International von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sexuell ausgebeutet worden. „Die Frauen wurden verkauft, als Geschenke übergeben, zwangsverheiratet, gefoltert und vergewaltigt“, heißt es in einem unter dem Titel „Der Hölle entkommen“ veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation. Darin enthalten sind 40 Interviews mit weiblichen Angehörigen der religiösen Minderheit der Jesiden, die unter den Taten von IS-Kämpfern und deren Gefolge zu leiden hatten oder Zeuginnen davon geworden waren.

„Die Leben Hunderter jesidischer Frauen liegen in Scherben“, heißt es in dem Report weiter. „Viele von denen, die als Sexsklavinnen gehalten wurden, sind Kinder.“ Einige seien nicht älter als zehn oder zwölf Jahre. Vergewaltigungen würden als Mittel des Krieges benutzt. Einige der Frauen und Mädchen, die sich über Monate in IS-Gefangenschaft befunden hätten, seien so verzweifelt gewesen, dass sie Selbstmord begangen hätten.

weiterlesen