Wird die Schweiz zum Land der Ungläubigen?


Bild: svz.de
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Laut Prognosen soll es in der Schweiz bald kaum mehr Gläubige geben. Dafür erleben Esoterik-Angebote einen Aufschwung. Die Kirche will nun mit Wald-Gottesdiensten Gegensteuer geben.


Von Ph.Flück|20min online

Die Zeiten, in denen die Kirchen zumindest an Heiligabend noch voll sind, dürften bald vorbei sein. Religionssoziologe Jörg Stolz geht davon aus, dass schon in 15 Jahren in der Schweiz nur noch eine Minderheit in irgendeiner Form an Gott glaubt. Seinen Prognosen zufolge dürfte nicht nur die Zahl der streng Religiösen weiter sinken, sondern auch die Zahl jener, die entfernt an einen Gott glauben und beispielsweise an Weihnachten noch in die Kirche gehen, schreibt die «NZZ am Sonntag». Der grosse Teil der Menschen werde mit Religion nichts mehr zu tun haben wollen.

Dafür steigt laut dem Bericht die Zahl der Menschen, die sich von spirituellen Angeboten angezogen fühlen. Ob Meditationen, Wanderungen oder Feng-Shui: Esoterik werde zum Massenphänomen, heisst es. Die Tourismusbranche hat bereits auf den Trend reagiert: Sogenannte «Kraftorte» boomen als Reiseziele. Tourismus Obwalden etwa preist auf seiner Website Orte an, die «in Resonanz zu Gott, Naturgottheiten und Ritualen» stehen sollen.

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2 Comments

  1. Bald werden die letzten, „gläubigen“ Schweizer nur noch als Beschützergarde für den revolutionierenden Pontifex, im Vatikanstaat anzutreffen sein? Ganz sicher ist das, bei dem Aufräumdrang des Hl. Tempelentrümplers F1, allerdings nicht. Die nächste Gardengeneration könnte dann ja die „Absahner“ unter den eidgenössischen Esoterikern beschützen ? 😉

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