Chinas Führung will Weihnachten abschaffen


Bild: AFP
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Weihnachtsfeiern in Kindergärten werden verboten, Kreuze beschlagnahmt, und Studenten müssen Propagandafilme ansehen: China geht gegen christliche Bräuche vor – Regimekritiker reagieren mit subversiven Protestformen.


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Mit Güte und mit Milde solle dem Leben begegnet werden, predigte Papst Franziskus an Heiligabend. Für die Führung in China dürften solche Werte eher wie Provokation wirken. Denn die kommunistischen Machthaber gehen derzeit konsequent gegen christliche Symbolik und Bräuche rund um Weihnachten vor.

Besonders eifrig sind die Zensoren laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AP in der Stadt Wenzhou in der östlichen Provinz Zhejiang. Im vergangenen Jahr wurden Christen dort angewiesen, alle Lichter auszuschalten, die in der Dunkelheit Kreuze an und auf den Kirchen erstrahlen lassen. Einige Monate später kam dann die Anordnung, die Kreuze zu entfernen.

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